Donnerstag, 18. Dezember 2014

[Rezension] Plötzlich Prinz

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Kagawa_JPloetzlich_Prinz_2_149408.jpgTitel: Das Schicksal der Feen
Originaltitel: The Iron Traitor
Autor/in:
Julie Kagawa
Reihe: Plötzlich Prinz #2
Preis: 16,99€
Seiten: 480
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 10. November 2014
ISBN-13:978-3453268678
Leseprobe
Einfach so wie die anderen sein – das hat sich der siebzehnjährige Ethan Chase immer gewünscht. Ein Ding der Unmöglichkeit mit einer älteren Schwester, die eine der mächtigsten Herrscherinnen im Feenreich Nimmernie ist. Immer wieder kreuzen sich Ethans Wege mit denen der Feen. Als Ethans Neffe Keirran spurlos verschwindet, hat Ethan eine böse Vorahnung, die sich schon bald bewahrheitet: Keirran, der sich ausgerechnet in eine Fee des Sommerhofs verliebt hat, erregt den Zorn einer uralten Kreatur, die selbst die Feen fürchten. Ethan bleibt nichts anderes übrig, als nach Nimmernie zu reisen, um Keirran zu retten. Begleitet wird er von Kenzie, dem Mädchen, das er mehr liebt, als er je zugeben würde. Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang erwartet sie …



Nach dem sagenhaften Auftakt ist "Das Schicksal der Feen" eher mittelmäßig. Stellenweise leider etwas langweilig, die gewohnte Faszination von Kagawas Charakteren bleibt aus und auch der übliche Pepp ist hier nicht ganz so präsent. Typischer Band 2 - Durchhänger.

Farbwechsel sind in meinen Augen nicht gerade das, was ich mir von Covern erhoffe. Und dieser macht sich auch nicht sonderlich schön im Regal. In diesem Fall gefallen mir die Originale viel besser.

Die Charaktere konnten mich leider nicht sonderlich begeistern.
Ethan ist ganz nett, seine Gefühle für Kenzie allerdings... Ich weiß nicht so recht. Oft wirkt das Ganze, als hätte die Autorin versucht, dem Geschwärme zwanghaft eine männlichere Note zu verleihen. Was dabei herauskommt ist nur noch schmalziger.
Kenzie selbst kann mich nach wie vor nicht von sich überzeugen. Ihre Art ist sehr anstrengend, penetrant, zickig, störrisch... Warum Ethan diese Kratzbürste ständig mit Samthandschuhen anfasst ist und bleibt mir ein Rätsel.
Keirrans Ähnlichkeit zu Ash wird hingegen immer deutlicher. Wie zuvor seinen Vater, kann man auch ihn nicht recht durchschauen, was ihn ungemein faszinierend macht. Unterm Strich mit Abstand die Figur  mit dem meisten Potenzial.
Auch Ash selbst, Puck und Grimalkin statten der Runde wieder einen kleinen Besuch ab. Ohne Frage die besten Szenen des gesamten Besuches. Umso deutlicher wird es, dass "Plötzlich Fee" wohl doch zu hohe Maßstäbe gesetzt hat.
Lediglich der kleine Razor ist ein wirklicher Lichtblick und sorgt immer wieder für ein Schmunzeln.
Ansonsten bleibt es leider recht durchwachsen und im Vergleich zum ersten Band ist noch nicht so recht eine Entwicklung zustande gekommen.


Was im ersten Band vergeblich gesucht werden konnte, macht hier nun einen Großteil des Buches aus. Nervtötende Längen, während denen man einfach nicht voran kommt.
Ethan möchte eigentlich nichts weiter, als endlich seine Ruhe vor dem ganzen Feen-Theater zu haben. Doch schnell erweist sich das als unmöglich. Keirran ist verschwunden und ganz Nimmernie scheint in Panik auszubrechen.Keirrans Freundin Annwyl, die kurz davor ist zu sterben, kann Ethan natürlich nichts verweigern und so macht er sich auf die Suche nach seinem Neffen. Wobei er genug andere Sorgen hat, denn seine Freundin Kenzie hat sich nur schwer von den Eskapaden erholt und liegt im Krankenhaus. Kaum entlassen lässt sie sich dennoch nicht abwimmeln und heftet sich an Ethans Fersen.
Für die Drei beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Keirran ist nicht mal eben aus Spaß an der Freude abgehauen. Er muss einen Weg finden, um seine geliebte Anwyll zu retten, koste es, was es wolle. Wird es ihnen gelingen? Und warum verursacht der Gedanke, dass Keirrans und Ethans Schicksale sich vermischen so einen Schrecken unter den Feen?
Das Thema dieses Buches hat es in sich und bietet jede Menge Gelegenheiten für geniale Szenen. Die tatsächlich auch stattfinden, doch es fehlt an Lebendigkeit, mangels der Glaubhaftigkeit der Charaktere. So beginnt das Ganze leider recht schnell sich zu ziehen, die Dialoge gleichen einander wie ein Ei dem anderen und auch der Ausgang der Story ist nicht schwer zu erraten, auch wenn er erst nach hunderten von Umwegen erreicht wird.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch nicht mit dem ersten Band mithalten kann, geschweigedenn mit "Plötzlich Fee". Dennoch bietet es viele offene Handlungsstränge, die in Band 3 zu einer erneut genialen Geschichte ausgebaut werden können.

An Julie Kagawas Schreibstil lässt sich nicht der kleinste Makel finden. Wunderschön bildhaft und flüssig erzählt sie ihre Geschichten und führt ihre Leser durch ihre Stories.
Umso enttäuschender waren die Dialoge, die im Vergleich zum Rest dieses Mal wirklich nicht viel hermachten und die noch etwas blassen Figuren.



3,1 Punkte

Julie Kagawa
© Wilhelm Heyne Verlag Verlagsgruppe Random House GmbH
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Samstag, 13. Dezember 2014

[Rezension] Ein Weihnachtskuss für Clementine

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Swan_KEin_Weihnachtskuss_fuer_Clementin_147592.jpgTitel: Ein Weihnachtskuss für Clementine
Originaltitel: Christmas at Claridge's
Autor/in:
Karen Swan
Reihe: /
Preis: 8,99€
Seiten: 512
Verlag: Goldmann
             bei Facebook
Erscheinungsdatum: 20. Okt ober 2014
ISBN-13:978-3442481927
Leseprobe
Die schönsten Geschenke kann man nicht kaufen.

Clementine Alderton ist die Sorte Frau, die jeder zur Freundin haben – oder lieber gleich selbst sein möchte: schön, reich und glücklich. Männerherzen fliegen ihr mühelos zu, und sie ist der Mittelpunkt jeder Londoner Party. Doch Clementine hütet ein dunkles Geheimnis. Gerade als ihre sorgsam aufgebaute Fassade zu bröckeln beginnt, erhält sie ein Jobangebot als Inneneinrichterin im verträumten Hafenstädtchen Portofino. Clementine sagt zu – die Reise nach Italien scheint wie die Lösung all ihrer Probleme. Wenn man davon absieht, dass sie in der Vergangenheit schon einmal dort war und sich eigentlich geschworen hatte, nie wieder zurückzukehren ...



Schwerer Einstieg, schöner Ausklang.
Wer sich ein kuscheliges Weihnachtsbuch erhofft, sucht sich besser etwas Anderes. "Weihnachtskuss für Clementine" spielt hauptsächlich im Frühling und Sommer im herrlich warmen Italien. Legt man allerdings keinen Wert auf funkelnde Weihnachtsstimmung sondern doch eher auf das "dunkle Geheimnis", dann nichts wie ran!

Ein wunderschönes, weihnachtliches Cover mit Londonmotiv. Super! Nur leider nicht so recht passend für die Handlung. Wenn schon Weihnachtsaufmachung, dann möchte ich eigentlich auch eine Weihnachtsgeschichte serviert bekommen.

Clementine, die Partyqueen, das verwöhnte reiche Mädchen, dem alles in den Schoß fällt. Bei allen beliebt, wunderschön, ein wahrer Männermagnet und mit allen Annehmlichkeiten versorgt, die das Leben zu bieten hat. Klingt unsympathisch und auf Arroganz programmiert? Ist sie auch!
Clementine, kurz Clem, ist ein typischer Charakter, bei dem am Anfang nur denkt, wie bitte soll ich das hunderte Seiten lang aushalten, ohne auszurasten. Doch zum Glück gehört sie auch zu der Sorte, die einem immer mehr ans Herz wächst, umso mehr man hinter die augenscheinlich perfekte Fassade blicken kann.
Hinter der wilden und ungezähmten Chaosqueen steckt nämlich eine verletzliche junge Frau, die alles tut, um ihr zerbrochenes Herz zusammenzuhalten.
An ihrer Seite findet man ihren Zwillingsbruder, der auf den ersten Blick das komplette Gegenteil von Clem ist, seine nervtötende Freundin im Schlepptau.
Hinzu kommt Clems beste Freundin Stella, Seelenverwandte und Busenwunder, immer einen super Spruch auf den Lippen. Der "Schwimmer", einer von Clems zahlreichen Verehrern, der sie sogar nach Italien einfliegen lässt um sie zu erobern, wo schon der mürrische Rafa auf Clem zu warten scheint, um ihr das Leben so unangenehm wie möglich zu machen.
Das i-Tüpfelchen bilden Clems Brieffreundin vor Ort und der anbetungswürdige kleine Junge Luca, der sogar Clems Abneigung gegenüber Kindern zu erweichen scheint.
Eine nette Auswahl an abwechslungsreichen Figuren, mal mehr mal weniger überzeugend, aber als Gesamtes gesehen gut gelungen und nicht allzu leicht zu durchschauen, oder gar klischeehaft.


Clem scheint das perfekte Leben zu führen. Sie ist die unangefochtene Partyqueen Londons, stolpert von einer aufregenden Affäre in die nächste und arbeitet pseudomäßig für ihren Bruder, ohne je einen Finger krumm zu machen.
Für ihre Familie scheint Clem ein Dorn im Auge zu sein, auch wenn sie und ihr Bruder wie Pech und Schwefel sind. Auch er kann sich nicht mehr zusammenreißen, als Clem durch eine ihrer unbedachten Aktionen ein Millionenprojekt ruiniert. Stinksauer wirft er seine Schwester aus der Firma und auch deren Versuche, ihren Fehler wieder gut zu machen, stoßen auf taube Ohren.
Bis sich die ultimative Gelegenheit bietet. Clem soll in Italien eine Villa restaurieren, was eigentlich weit über ihre Fähigkeiten hinausgeht und die eigentlichen Absichten des Auftraggebers sind alles andere als schwer zu durchschauen. Dennoch nimmt Clem die Aufgabe an und findet sehr viel mehr Freude daran, als sie je geahnt hätte. Und auch der gutaussehende Unternehmer hat es nicht sonderlich schwer mit ihr, denn Clem unterliegt seinem Charme ab der ersten Sekunde.
Doch in Italien kommen alte, längst vergrabene Erinnerungen wieder hoch. Vor vielen Jahren hat Clem diesen Ort schon einmal besucht und was damals passiert ist, darf niemals jemand erfahren. Aber schafft Clem es vor ihrer Vergangenheit davonzulaufen?
Zugegeben der Einstieg verläuft sehr, sehr schleppend. Doch hat man ersteinmal die ersten gut zweihundert Seiten hinter sich, ist man vollkommen gefesselt. Herausragende Wendungen, verwirrende Vermutungen und immer neue Informationen halten den Lesefluss am Laufen. Das Ende ist schön abgerundet, vielleicht ein ganz klein wenig zu viel, aber ein schöner Abschluss eines lesenswerten Buches.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, schlicht, manchmal etwas flapsig, passend zu Clems ungezügeltem Charakter. Die Umgebung wird sagenhaft beschrieben, die Kulisse erwacht förmlich zum Leben. Sowohl Portofino, als auch Portobello verleiht die Autorin hier einen ganz eigenen Charme.



3,6 Punkte

Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

[Lesestatistik] November 20






The Diviners - Aller Anfang ist böse, Libba Bray
Ich habe ganze drei Wochen gebraucht, um das Buch zu lesen. Das sagt schon alles.
Ewigkeiten habe ich mich darauf gefreut, das Cover ist umwerfend, der Klappentext verspricht knisternde Spannung... aber mir hat es leider gar nicht gefallen.
Weiterlesen... 

Wunderbare Wünsche, Lindsay Ribar ★★★
Das Buch lässt sich flott lesen, es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, hochgestochen, tiefgründig oder auf sonstige Art wertvolles Gelaber. Nein, hier hat mein ein richtig nettes Buch für Zwischendurch vor sich. Für kalte und verregnete Pseudo-Wintertage, zum Entspannen nach der Schule oder Arbeit und einfach zum Runterkommen.
Weiterlesen... 


Gelesene Seiten: 1040
Durchschnittswertung:
1,7
Neue Bücher: 3
Aktueller SuB: 57

[Neu im Regal] Im Herzen die Gier

http://www.loewe-verlag.de/_cover_media/titel/290b/7156.jpgTitel: Im Herzen die Gier
Originaltitel:
Eternitiy
Autor/in:
Elizabeth Miles
Reihe: Furien-Trilogie #3
Preis: 17,95€
Seiten: 352
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
ISBN-13: 978-3785573792

Die Temperaturen sind mild in Ascension, der idyllischen Kleinstadt, die Fehler nicht verzeiht. Doch der Frühling bringt kein neues Leben, sondern drückt gierig wuchernd alles nieder, was sich den Rachegöttinnen entgegenstellt. Der Albtraum, den Emily Winters seit Monaten durchlebt, scheint kein Ende zu nehmen. Noch immer treiben die drei Furien ihr tödliches Spiel mit den Bewohnern von Ascension – und sie hassen es, zu verlieren. Obwohl sie erbittert gegen den Einfluss der Rachegöttinnen kämpft, wird Emily ihnen immer ähnlicher. Und ihr bleiben nur noch wenige Tage bis zu ihrer endgültigen Verwandlung. Dunkle Visionen haben den geheimnisvollen Crow fest im Griff. Steht er auf Emilys Seite oder auf der der Furien? JD erkennt endlich, dass er Emily noch immer liebt, und tut alles, um sie zu retten. Doch begreift er wirklich, worauf die Racheschwestern aus sind? Wir alle tun Dinge, die uns irgendwann leidtun – aber manche büßen mehr als andere. „Im Herzen die Gier“ ist der langerwartete Abschlussband der Jugendbuch-Trilogie von Elisabeth Miles über Rache, Furien und Liebe. Ein spannender Mystery-Thriller, der Mythologie mit Mord verbindet. Die beiden Vorgängertitel lauten „Im Herzen die Rache“ und „Im Herzen der Zorn“.

[Kurzmeinung] Wunderbare Wünsche

http://www.piper.de/fileadmin/import/produkte/produkt-10482.jpgTitel: Wunderbare Wünsche
Originaltitel: The Art of Wishing
Autor/in:
Lindsay Ribar
Reihe: #1
Preis: 14,99€
Seiten: 336
Verlag: IVI
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2014
ISBN-13: 978-3492703352
Leseprobe
Margo McKenna hat so ziemlich alles im Griff, doch als Oliver auftaucht, ändert sich das schlagartig, denn Oliver ist nicht bloß irgendein gut aussehender Junge, sondern ein Flaschengeist. Trotz der drei Wünsche, die Margo nun frei hat, gerät sie schnell in ernste Bedrängnis: Olivers Erzfeind hat es plötzlich auch auf sie abgesehen. Als Margo zufällig einen Ring findet, ahnt sie nicht, dass sie damit einen Flaschengeist der besonderen Art an sich gebunden hat: Oliver. Er ist weder aus blauem Nebel noch trägt er einen Turban. Stattdessen ist er überaus stofflich - und gut aussehend! - und verwirrt Margo völlig. Es scheint, als könne er mit seinen wundervollen Augen direkt in ihr Innerstes sehen - was Margo um jeden Preis vermeiden will! Auch drei Wünsche können sie nicht davon abhalten, sich ständig Gedanken über ihn zu machen. Aber dann taucht Olivers Erzfeind Xavier auf, der Jagd auf Dschinn macht, und auch Margo bedroht. Langsam wird ihr klar, dass es mehr als drei Wünsche braucht, um Oliver zu retten. Viel mehr ...


 
Ich melde mich zurück, nach qualvollen Wochen ohne Computer, der über alle Maßen virenverseucht war...
Aufgrund dessen nun auch nur ein kurzer Überblick zu dem Buch "Wunderbare Wünsche", es gibt schließlich viel aufzuholen.
Das Buch lässt sich flott lesen, es ist nicht sonderlich anspruchsvoll, hochgestochen, tiefgründig oder auf sonstige Art wertvolles Gelaber. Nein, hier hat mein ein richtig nettes Buch für Zwischendurch vor sich. Für kalte und verregnete Pseudo-Wintertage, zum Entspannen nach der Schule oder Arbeit und einfach zum Runterkommen.
Flaschengeister sind eine tolle Abwechslung zu all den üblichen Wesen, die sich in letzter Zeit durch die Trendbücher geschlängelt haben und somit auf jeden Fall ein riesen Plus für Originalität.
Auch die Charaktere sind sehr angenehm, keine großen Meisterleistungen, aber guter Durchschnitt und perfekt, um einige schöne Stunden mit ihnen zu verbringen. Margo ist erfrischend bodenständig, wohingegen Oliver schon eher leicht aus der Klischeekiste schaut, ebenso Erzfeind Xavier. Durch einige geschickt eingeflochtene Details und Hintergründe schafft die Autorin es aber, auch ihnen einen individuellen Touch zu verleihen und sie aus der Masse hervorzuheben. Ebenfalls für einen positiven Eindruck sorgen kleine Details hier und da am Rande, kleine Kommentare über Twilight, Harry Potter, Sweeney Todd, sowie Vorlieben für Waffeln mit Eiscreme etc, die das Buch gleich viel lebendiger und authentischer machen.
Auch die Story selbst ist wirklich gut, große Durststrecken gibt es nicht, der Spannungsbogen verläuft in einem angenehmen Tempo und so manche kleine Wendung und Überraschung sorgen für super Unterhaltung. Lediglich das Ende hätte für meinen Geschmack gerne noch etwas besser ausgeschmückt sein dürfen, da man hier schon sehr genau lesen muss, um mitzukommen.
Alles in allem absolut zu empfehlen, wenn man einfach etwas Nettes zu lesen sucht, um ein wenig vom Alltagsstress runterzukommen.



3,4 Punkte