Originaltitel: Monster
Autor/in: Ilsa J. Bick
Reihe: Ashes #4
Preis: 17,99€
Seiten: 448
Verlag: Egmont INK
Erscheinungdatum: 12. September 2013
ISBN-13: 978-3863960636
Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher
Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont
geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr
Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter
den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum
Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von
machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von
menschenfressenden Bestien – jenen Jugendlichen, die sich seit der
Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die
letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein
Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur
noch eins zählt: Er oder ich?
Die Reihe wurde leider schwächer und schwächer und auch beim "großen" Finale hat sich das nicht geändert. Die Story ist verwirrender als in den ganzen Büchern zuvor und wurde mir persönlich dadurch auch einfach nur langweilig. Zudem ist das Ende relativ offen, viele Fragen bleiben ungeklärt und auch der Verbleib der Charaktere befindet sich im Nebel.
Den Draht zu den Charakteren verliert man leider völlig. Wie gewohnt bleiben auch in diesem Band die Wiederholungen, die für das Verständnis der Geschichte sehr wichtig wären aus. So muss man der ein oder anderen Figur zunächst eine Weile überlegen, wo man sie denn einzuordnen hat. Auch wenn das mittlerweile recht flott gelingt, fehlen aber die zahlreichen Details der vorangegangen Bücher, um der Geschichte und der Entwicklung der Beziehungen wirklich zu folgen.
Die Figuren stehen alle in irgendeinem Zusammenhang miteinander, der für mich aber leider ein undurchdringliches Wirrwarr war und jedes Mal wenn ich dachte, ich habe den Faden endlich wiedergefunden, 'zack', schon war er wieder weg.
Hinzu kommt, dass man über so viele Figuren einfach auch viel zu wenig, oder eben alles auf einmal erfährt. Um dem Ganzen zu folgen hätte ich von Beginn an eine Liste mit den Figuren, deren Herkunft und den Beziehungen untereinander führen müssen.
So war es leider nur ein riesen Charakterpool in dem ich kläglich untergegangen bin. Sogar bei den eigentlichen Hauptfiguren Alex und Tom habe ich offensichtlich so manches Detail vergessen und nicht mal sie wirkten mehr lebendig auf mich, wo sie mich doch in Band 1 voll und ganz begeistern konnten.
Das größte Fragezeichen aller Zeiten.Die Figuren stehen alle in irgendeinem Zusammenhang miteinander, der für mich aber leider ein undurchdringliches Wirrwarr war und jedes Mal wenn ich dachte, ich habe den Faden endlich wiedergefunden, 'zack', schon war er wieder weg.
Hinzu kommt, dass man über so viele Figuren einfach auch viel zu wenig, oder eben alles auf einmal erfährt. Um dem Ganzen zu folgen hätte ich von Beginn an eine Liste mit den Figuren, deren Herkunft und den Beziehungen untereinander führen müssen.
So war es leider nur ein riesen Charakterpool in dem ich kläglich untergegangen bin. Sogar bei den eigentlichen Hauptfiguren Alex und Tom habe ich offensichtlich so manches Detail vergessen und nicht mal sie wirkten mehr lebendig auf mich, wo sie mich doch in Band 1 voll und ganz begeistern konnten.
In Band vier geht es um den Marsch auf Rule (warum eigentlich noch mal?), der von ... angeführt wird (who?), der sich extra eine Armee aus wie auch immer veränderten Veränderten erschaffen hat (wobei ich bis zum Schluss nicht kapiert habe, wie genau das abläuft).
Drumherum jede Menge lecker Blut, Innereien, platzende Köpfe, Drama hier, Drama da.
Fakt ist, ich habe schon den Faden verloren, bevor ich richtig mit dem letzten Band angefangen habe. Zu viele Details aus den vorherigen Bänden habe ich schlichtweg vergessen, sodass ich der Geschichte erneut nicht wirklich folgen konnte und mich recht schnell gelangweilt habe.
Und die ganze Geschichte, was (Ohje, wer war das noch?) mit den Veränderten und Peter (HA, einen kenn ich noch) angestellt hat war mir definitiv zu hoch. (Wobei ich mich nicht gerade für zurückgeblieben halte, aber wer weiß ;))
So gesehen war das Buch für mich leider ein absoluter Reinfall. Wer weiß, vielleicht wäre es anders, würde ich alle Bände am Stück lesen, aber nach diesem Band fehlt mir dafür erst einmal die Motivation.
Den Schreibstil der Autorin fand ich im ersten Band einfach unglaublich toll. Jetzt liegt mir der Fokus leider zu sehr auf Innereien-Schnodder. Wenn ich eine seitenlange Beschreibungen vom Aufbau eines Augapfels will, kram ich mein Bio-Buch aus dem Schrank, danke.
1,1 Punkte

| © Frank Strukel |







