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Montag, 30. April 2012

[Rezension] Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz

Titel: Dark Queen
Originaltitel: The Pledge
Autor/in: Kimberly Derting
Reihe: Schwarze Seele, schneeweißes Herz #1
Preis: 17,99€
Seiten: 362
Verlag: INK
Erscheinungdatum: 8. März 2012
ISBN 3863960173
Wertung: 3,9/5
 In dem von Aufständen erschütterten Königreich Ludania bestimmt die Zugehörigkeit zu einer Klasse, welche Sprache du sprichst oder verstehst. Wenn du vergisst, wo dein Platz ist, kennen die Gesetze der Königin keine Gnade. Allein auf den Blickkontakt mit gesellschaftlich Höhergestellten steht der Tod. Die siebzehnjährige Charlaina kurz Charlie versteht alle Sprachen, jeden Dialekt. Eine gefährliche Fähigkeit, die sie schon ihr ganzes Leben lang verstecken muss. Nur in den illegalen Clubs im Untergrund der Stadt kann sie das für kurze Zeit vergessen. Dort trifft sie den geheimnisvollen Max, der eine Sprache spricht, die Charlie noch nie gehört hat, und der beinahe ihr Geheimnis entdeckt. Und als die Rebellen die Stadt schließlich überrennen, ist er es, der erkennt, dass Charlie der Schlüssel für ihren Sieg sein könnte. Doch für wen wird Max sich entscheiden, für das Mädchen, das ihn fasziniert, oder für seine Königin?



"Dark Queen" konnte mich zwar aufgrund von der guten Story begeistern, doch leider fand ich die Welt, die Kimberly Derting erschaffen hat, wenig glaubhaft. Man fühlt sich eher, als wäre man in der Vergangenheit, oder in einer fiktionalen Welt, aber als die Zukunft konnte ich die Welt leider nicht erkennen.




Das Cover finde ich wirklich toll! Ich mag es sowieso, wenn die Originalcover nahezu übernommen werden, und bei so einem schönen umso mehr.
Es passt super zum Inhalt und sieht wirklich richtig gut aus!
Positiv anmerken muss ich hier auch, dass die INK Bücher mittlerweile nicht mehr nach Fischbude riechen, sondern einen wirklich tollen Geruch haben ;)

Die Charaktere fand ich vom Konzept her umwerfend, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht so gut.
Charlaina ist eine eher unscheinbare Protagonistin. Ich hatte das Gefühl, dass sie selbst sehr wenig zur Handlung beiträgt.
Es sind die Nebenfiguren, die ihr sagen was sie tun soll und die selbst auch wirklich handeln. Erst zum Schluss zeigt Charlie endlich, dass in ihr eine sehr starke Persönlichkeit steckt.
Die Nebenfiguren sind allesamt sehr faszinierend und individuell. Mir fehlt aber die Tiefe, wie auch schon in den anderen Büchern der Autorin.
Dennoch finde ich sie wirklich toll. Ob Charlies Schwester Angelina, die noch nie ein Wort gesagt hat, Xander, den Charlie in einem Club trifft und der etwas zu verbergen hat, Max, den Charlie einfach nicht durchschauen kann,... Sie sind alle toll. Ich kann sie gar nicht alle aufzählen und beschreiben... Die Königin, Brook, Aron, Charlies Eltern... Ich liebe sie wirklich alle. Schade, dass der kleine Touch an Tiefe fehlt.



Die Geschichte ansich gefällt mir super, allerdings fand ich die Welt, in der sie spielt nicht wirklich glaubhaft.
Ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Story in der Zukunft spielt, denn das kommt einfach nicht richtig rüber. Das liegt zum Teil auch daran, dass es einfach zu wenig Infos gibt, wie es zu der Situation gekommen ist. Es gibt zwar einige Infos, aber wirklich nachvollziehen kann man es nicht.
Ansonsten finde ich die Story aber super. Es wird schnell spannend und das bleibt es dann auch bis zum Ende.
Das Ende fand ich persönlich sehr überraschend und auch sonst gibt es einige unerwartete Wendungen in der Geschichte.
Normalerweise finde ich solche Geschichten immer sehr vorhersehbar, aber hier wusste ich wirklich gar nicht, wie es weitergehen könnte.
Alles ist so geschickt ineinander verflochten, dass man bis zur Auflösung nicht von alleine darauf stößt, und hinterher denkt: "Logisch, warum ist mir das nicht aufgefallen?"
Auch das Klassensystem im Zusammenhang mit den verschiedenen Sprachen fand ich sehr gelungen umgesetzt.

Kimberly Dertings Schreibstil gefällt mir sehr, allerdings fehlt mir auch bei "Dark Queen" etwas mehr an Tiefe. Die Geschichte wird nicht richtig lebendig, man hat zwar die Bilder im Kopf, aber man fühlt sich nicht, als wäre man mitten in der Story gefangen.
Trotzdem ist das Buch sehr schön geschrieben und man kann es gut in einem Rutsch lesen.

3,9 Punkte


Vielen Dank an INK für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 5. Februar 2012

[Rezension] Ruf der verlorenen Seelen

Ruf der Verlorenen Seelen

Autor:Kimberly Derting

Verlag: Coppenrath (Januar 2012)

Seiten: 352

Preis: 16,95€ - Gebundene Ausgabe

ISBN 978-3649601494

Lesedauer: 2h 52min

Leseprobe

Kurzbeschreibung
Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben.





Auf einen Blick
Das Buch hat mir richtig, richtig gut gefallen! Das lange Warten auf die Fortsetzung hat sich definitiv gelohnt. Das Buch liest sich weg wie nichts und ist absolut spannend. Ich finde es nur nach wie vor schade, dass das Cover nicht zum ersten Teil passt, aber man kann ja nicht alles haben...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Cover
Begeistert bin ich nicht. Das Cover des ersten Teils war so schön... Ich finde es richtig schade, dass dieses Cover so anders ist. Den Zusammenhang zwischen Cover und Buch habe ich auch noch nicht wirklich erkannt. Was aber perfekt passt, ist der Titel. Wenigstens etwas ;) Vielleicht kann ich mich ja irgendwann mit dem Cover anfreunden.

Charaktere
Violet war mir wieder äußerst sympathisch. Sie ist reifer als im ersten Teil, hat aber ihre hin und wieder naive Art nicht verloren. Sie handelt oft unvernünftig und aus dem Bauch heraus, aber bleibt dabei so liebenswert, dass man sie einfach mögen muss.
Jay spielt immer noch sehr gerne Violets Beschützer. In dieser Rolle gefällt er mir auch sehr gut. Er ist so liebevoll zu Violet und versucht ihr beizustehen... Er ist fast schon etwas zu perfekt. Ein paar mehr Ecken und Kanten würden ihn noch glaubhafter machen.
Wie im ersten Band auch sind mir die Nebenfiguren etwas zu blass. Die Freundinnen von Violet sind in diesem Band mehr präsent, entwickeln aber trotzdem keine eigene Persönlichkeit. Sie wirken teilweise sogar etwas ungreifbar.

Handlung
Die Story fand ich wieder super spannend. So viele verschiedene Dinge passieren. Violet findet die Leiche des Jungen, das FBI wird auf sie aufmerksam, neue Leute tauchen auf, die Beziehung zwischen Violet und Jay verändert sich immer mehr... Alle die verschiedenen Handlungsstränge fügen sich so perfekt zusammen wie schon im ersten Teil.
Das Gleichgewicht zwischen der Spannung und dem alltäglichen Leben von Violet ist wieder perfekt ausbalanciert, sodass das Buch durchgehend spannend ist und dabei nicht überzogen wirkt.
Auch die Auflösung lässt sich nicht vorhersehen, auch wenn ich oft dachte, alles durchschaut zu haben.
Das Ende lässt viel Raum für den nächsten Band, obwohl es in sich abgeschlossen ist.

Schreibstil
Kimberly Derting entwickelt sich langsam aber sicher zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Ihr Schreibstil ist so flüssig, fesselnd,... Die Seiten fliegen nur so dahin, dass man plötzlich schon am Ende des Buches ist.
Ich kann es kaum erwarten noch viel mehr von ihr zu lesen.


4,2 Punkte


Buchtrailer



Zufallszitat
Sie stellte sich vor, Violet das Gesicht zu zerschneiden.
Seite 107

Über die Autorin
Mit ein paar wenigen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose ist Kimberly Derting gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer alleinerziehenden Mutter in der Nähe von Seattle geboren und aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entdeckte sie die Liebe zur Literatur und begann, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Während der Schulzeit belegte Kimberly Derting Kurse in Journalistik, um ihre Schreibkünste zu verbessern. Heute lebt sie mit Mann und Kindern in Pacific Northwest.


Vielen Dank an Coppenrath für das Rezensionsexemplar




Freitag, 13. Januar 2012

[Rezension] Bodyfinder - Das Echo der Toten

Bodyfinder - Das Echo der Toten
(1. Teil)

Autor: Kimberly Derting

Verlag: Coppenrath (1. September 2010)

Seiten: 343

Preis: 16,95€ (Gebundene Ausgabe)

ISBN 978-3815798737

Lesedauer: 2h 9min

Leseprobe

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird.

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•Verlag

Auf einen Blick
"Bodyfinder" habe ich schon vor über einem Jahr zum ersten Mal gelesen, kurz nachdem es erschienen ist.
Damals war ich von dem Buch total begeistert und auch jetzt noch finde ich es toll!
Überrascht hat mich allerdings, wie anders die Charaktere jetzt auf mich wirken. Beim ersten Lesen war Violet für mich... älter... reifer als ich. Jetzt wirkt Violet auf mich mutig, aber auch verletzlich und unsicher.

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Cover
Das Cover finde ich atemberaubend schön!
Das orange ist so hervorstechend auf dem schwarzen Hintergrund, so schlicht und trotzdem so anziehend...
Ich bin von dem Cover auf jeden Fall begeistert, weshalb ich es mehr als schade finde, dass der zweite Teil ein Cover bekommt, dass so gar nicht zu diesem Teil passt.

Charaktere
Obwohl die Charaktere auf mich völlig anders gewirkt haben, als noch vor einem Jahr, haben sie mir wieder ausgesprochen gut gefallen.
Violet ist einfach eine total sympathische Protagonistin, die man einfach gern haben muss und auch Jay ist eine wirklich tolle Figur. Wer hätte nicht gerne so einen (besten) Freund *-*
Was mir allerdings dieses mal aufgefallen ist, ist dass die Nebenfiguren etwas blass sind, besonders Violets Freundinnen. Sie wirken zwar nicht übermäßig klischeehaft, haben aber auch nicht viel Tiefgang. Sie wirken eher wie ein wenig Deko, um die Geschichte aufzupeppen.

Handlung
Die Story von "Bodyfinder" finde ich nach wie vor genial.
Bis jetzt kenne ich kein Buch mit einer ähnlichen Story. Die Idee ist einfach super ;)
Und klasse umgesetzt noch dazu! Auch wenn ich das Ende jetzt schon kannte, fand ich das Buch trotzdem super spannend.
Wenn man denkt, die Handlung ist größtenteils abgeschlossen geht es erst richtig los!
Das Buch nimmt einige rasante Wendungen, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Besonders toll finde ich, wie perfekt die Autorin die spannenden Szenen mit den ruhigeren und alltäglichen kombiniert hat. Es kommt nie Langeweile auf, auch wenn mal eine Zeit lang nichts allzu Spannendes passiert.

Schreibstil
Dass das Buch so toll ist liegt vor allem auch am Schreibstil. Die Autorin hat ein wirklich tolles Gespür für die Wörter und konnte mich damit wieder total fesseln.
Die Teile aus der Sicht des Mörders haben es mir besonders angetan ;)
Der Schreibstil ist sehr flüssig, das Buch liest sich weg wie nichts.


4,5 Punkte


Über die Autorin
Mit ein paar wenigen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose ist Kimberly Derting gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer alleinerziehenden Mutter in der Nähe von Seattle geboren und aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entdeckte sie die Liebe zur Literatur und begann, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Während der Schulzeit belegte Kimberly Derting Kurse in Journalistik, um ihre Schreibkünste zu verbessern. Heute lebt und arbeitet die Schriftstellerin in Pacific Northwest, wo sie gemeinsam mit ihrem Ehemann sowie den drei gemeinsamen Kindern lebt.