Sonntag, 27. November 2016

[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis - Sarah J. Maas




Coverbild Throne of Glass 4 - Königin der Finsternis von Sarah Maas, ISBN-978-3-423-71707-6
Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin ..

Wie sehnsüchtig habe ich auf dieses Buch gewartet... Ehrlich, bei einer solchen Menge an Büchern und Reihen ist es selten, dass man gezielt auf ein Buch hinfiebert. Aber "Throne of Glass" schafft es. Immer. Wieder.
Doch dann kommen die ersten 200 Seiten, während denen man sich nur fragt: Ist das noch die gleiche Reihe, die ich so hungrig verschlungen habe? Wo ist der Nervenkitzel? Die Spannung? Das Feeling, das einen vollkommen vereinnahmt?
Fast schon wehmütig habe ich weitergelesen und gerade, als ich an dem Punkt war, wirklich enttäuscht zu sein, war es dann wieder da. Alles. Die Durstrecke ist vergleichsweise wohl recht lang, aber Gott sei Dank liefert uns Sarah J. Maas hier über 700 Seiten rund um Aelin, Aedion, Rowan, Chaol und Dorian. Und wenn man den Tiefpunkt erst einmal überwunden hat, gibt es wie gewohnt kein Halten mehr.
Es wird gekämpft, es wird geliebt, es wird gejagt, verraten und verfolgt.
Was ich an "Throne of Glass" so sehr schätze, ist die ständige Ungewissheit, was als nächstes passiert. Die vollkommene Unvorhersehbarkeit, wer sich auf welche Seite schlägt. Wer wird leben. Wer wird sterben. Diejenigen, die "Eragon" gelesen haben, werden sich mit diesem Feeling sehr vertraut fühlen. Es gibt wenig Vergleichbares.
Mit "Throne of Glass" hat die Autorin eine Reihe geschaffen, die ihre Leser zu verschlingen droht. Man steckt so mittendrin, fiebert mit den Figuren mit, gehört zu ihnen, dass man am liebsten gar nicht zu ende lesen will. Und eines kann ich garantieren: Nach diesem Ende, ist nichts mehr, wie es vorher war.
Wir sind diesen Weg mit den Charakteren von Anfang an gegangen. Durch die Hölle, durch die Hoffnung. Dabei merkt man fast gar nicht, wie viel sich verändert hat. Aber wenn es in der Reihe eine Kehrtwende gibt, dann ist es dieses Buch. Unheil zieht herauf und die drückende Last der herannahenden Zukunft ist geradezu greifbar.
Wir bewegen uns auf das Ende zu, dass über das Schicksal von Adarlan, Terrassen und der ganzen Welt entscheiden wird. Und es wird Verluste geben, Blut wird vergossen und gewaltige Mächte entfesselt werden.
Wer sich noch gegen diesen Reihe sträubt. Bitte, bitte, bitte. Lest sie. Sie ist atemberaubend gut. Ihr wollt das nicht verpassen.

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Kommentare:

  1. Hey,
    Ich liebe die Reihe auch, habe vor ein paar Wochen auch 4 und dann gleich Teil 5 gelesen und finde, dass ist nochmal eine Ganz andere Nummer. Von dem ersten Teil bis zum 4. bzw 5. durchlaufen sämtliche Charaktere solch einen Wandel, den man selten liest. Sie sind unvorhergesehen und überraschen einen immer wieder ;)
    LG Bea

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  2. Ich hab Band 1 noch ungelesen hier liegen. Hoffentlich komme ich bald dazu, diese (scheinbar) geniale Reihe zu lesen. :)

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    1. Mach, mach, mach :D
      Und lass mich wissen, wie dus findest ;)

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