Sonntag, 26. März 2017

[Rezension] Caraval - Stephanie Garber


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Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...

Lust auf eine Mischung aus "Das Kabinett des Doktor Parnassus" mit einem Schuss "Alice im Wunderland"? Dann nichts wie ab nach Caraval!
Die Geschichte ist deutlich düsterer als man anhand des Klappentextes erwarten würde. Und um ein Vielfaches spannender! Alle Spieler werden deutlich gewarnt: Lasst euch nicht zu weit davontragen. Denn Caraval vermischt Magie mit der Wirklichkeit und niemand weiß: was ist echt? Wer spielt nur eine Rolle? Ist das Spiel realer, als einem lieb ist? Und eines kann ich euch versprechen: Auch als Leser hat man keinen blassen Schimmer. Wir begleiten Scarlett auf ihrem Abenteuer. Hoffen und bangen mit ihr und sind der Verzweiflung ebenso nahe, wie sie selbst. Begründet? Welches Spiel spielt Legend, der Gründer von Caraval? Bis zum Ende wissen wir es nicht. Und selbst dann lichten sich die Geheimnisse nicht völlig.
Ich bin absolut von den Socken, wie gekonnt die Autorin ihre Leser an der Nase herumführt. Man ist Protagonistin Scarlett nie auch nur einen winzigen Schritt voraus.
Zum Glück ist nicht nur der Handlungsverlauf restlos genial, auch die Figuren sind unheimlich interessant und nur schwer zu durchschauen. Dennoch wachsen sie einem ans Herz, obwohl sie so schwer zu fassen sind. Teilweise wirkt es extrem überzogen. Ob kitschig oder zu einseitig böse.. Aber auch hier stellt sich erneut die Frage: Was davon ist echt und was nur gespielt?
Hinzu kommt das durch und durch zauberhafte Setting, das durch die vielen liebevollen Details zum Spielplatz der Fantasie wird. Ein super Buch in jeder Hinsicht, dass nur durch einige wenige zähe Kapitel ein wenig die Begeisterung trübt. Trotzdem eine klare Empfehlung meinerseits und ich hoffe, wir werden uns nicht lange mit diesem Ende begnügen müssen!

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Kommentare:

  1. Huhu :)

    Schöne Rezi! ♥

    "Caraval" konnte mich richtig mitreißen und das Setting fand ich genial! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn ich brauche dringend Antworten :D

    Liebe Grüße
    Chianti

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  2. Huhu!

    Ich hab "Caraval" jetzt schon ne ganze Weile auf meinem SuB liegen, komm im Moment aber absolut nicht zum Lesen, weil erst noch meine Arbeit zum Thema "digitaler Feuchtesensor" fertig werden muss ... Aber ein Ende ist absehbar, weil der Abgabetermin näher rückt :D. Und dann kann ich endlich auch mal wieder anderes lesen als nur Fachbücher und -texte *freu*.

    Liebe Grüße
    Marie

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