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Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Blutrosen - Monika Feth

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Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.


Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

...
Ehrlich gesagt ist es alles andere als einfach, die Gedanken zu einem solchen Buch in Worte zu fassen. So vieles könnte man dazu sagen. "Eines der besten Bücher von Monika Feth!", "Brillant, wie all die Vorgänger!", "Nervenkitzel von Anfang bis Ende!"...

Aber nichts davon würde dem gerecht werden, was dieses Buch in einem lostritt. Und genau darin liegt die Stärke von Monika Feths Thrillern im Allgemeinem und "Blutrosen" im Besonderen. Sie treffen einfach mitten in die Seele. Obwohl ich hier ganz klar sagen muss: Dieser Band hat mich von allen wirklich am tiefsten berührt. Selten ist mir eine Geschichte so nahe gegangen. Durch Mark und Bein und direkt ins Herz.

Monika Feth ist schlicht und ergreifend eine einzigartig talentierte Autorin, die ihre Figuren in Fleisch und Blut aufs Papier bringt. Sie fühlen sich nicht nur real an. Und so klischeehaft das auch klingen mag: Sie erwachen wirklich zum Leben.

Fleurs Geschichte geht zu tief, um sie einfach platt zu beschreiben und die Handlung zusammenzufassen. Es ist nicht einfach ein "Wettlauf mit der Zeit", ein netter kleiner Mord am Rande in einem spannenden Thriller. Fleurs Geschichte ist einfach zu echt, um sie so einfach abzukanzeln. Ich kann jedem Einzelnen von denen, die das hier lesen nur wärmstens ans Herz legen: Lest bitte dieses Buch. Es ist schlichtweg unbeschreiblich.

Montag, 10. April 2017

Der Prinz der Elfen & Paper Princess

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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Ein magisches Setting, ein sagenumwobener Glassarg mitten im Walt und einzigartige Charaktere. Leider gepaart mit einer eher schwachen Story, die zunehmend an Fahrt verliert und durch manche Formulierungen eher für hochgerollte Zehennägel, als für spannende Lesestunden sorgt.
Fairfold war noch nie normal. Es ist sogar alles andere als normal. Es liegt am Rand zur Elfenwelt und die scheuen nicht davor zurück, hin und wieder über die Grenze zu schlüpfen.
Schon als kleine Kinder haben Ben und Hazel Jagd auf die unheimlichen Wesen gemacht. Besonders Hazel ist mit dieser Aufgabe aufgeblüht und hat so manches Ungeheuer aus dem Weg geräumt. Doch der Umgang mit den Elfen birgt so manche Gefahr, die Hazel in ihrem jungen Alter vollkommen unterschätzt hat.
Als Fairfold vom Monster des Waldes heimgesucht wird, fühlt Hazel sich verpflichtet, ihre Stadt, und damit alle, die sie liebt, zu retten. Doch was hat der beste Freund ihres Bruders damit zu tun? Und warum ist der Elfenprinz plötzlich aus seinem Glassarg verschwunden?
Ein interessanter Plot, von dem ich mir deutlich mehr erhofft hatte. Allerdings ist das Buch recht kindlich und wohl eher für jüngere Leser geeignet (die allerdings, was Blut angeht, hart im Nehmen sein sollten!). Mich konnte die Story leider nicht vom Hocker reißen und ich muss gestehen: Wenn ich noch gefühlte 5000 Mal öfter hätte "Sir Hazel" lesen müssen, wäre das Buch in eine Ecke geflogen.


Da unten wirds eventuell nicht ganz jugendfrei. Hat ja seine Gründe, warum das Prinzlein über der Prinzessin platziert wurde.



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Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …


Na, was haben wir denn da? Mal wieder ein Hype, den ich absolut nicht nachvollziehen kann? Yup. Genau das.
Zugegeben, ich habe dem Buch wirklich krampfhaft eine Chance gegeben und die ersten 6 Stunden tapfer angehört (ich habe die Hörbuch-Ausgabe), auch wenn ich in der Story noch nicht so recht einen Sinn erkennen konnte. Ich meine hey, das kann ja noch werden, so bei der Hälfte. Ich bin schließlich ein positiver Mensch.
Aber dann. Ohja, dann kommt der möchtegern-erotische Teil. Und bei der Szene, wo der ach so heiße Royal Ella anbietet, ihr Sexsklave zu sein, sich aus seinen Klamotten schält und mit gewissen Körperteilen wedelt und Ella daraufhin total begeistert vor sich hin stolpert... Ja, da war es bei mir dann vorbei. Ich wusste nur nicht, ob ich lachen (weil schlichtweg lächerlich), oder weinen (weil schlichtweg lächerlich) sollte. Ich habe ja schon so manche grausame erotische Szene über mich ergehen lassen. Aber das war wirklich. Einfach. Nur. Schlecht. Man soll ja nicht böse sein... Aber ich stelle mir doch die Frage, was die Autorin da a) für komische Fantasien hat und b) für ein trauriges Sexleben.

Dienstag, 7. Februar 2017

[Rezension] Der Rat der Neun: Gezeichnet - Veronica Roth

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In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Lust auf eine Reise durch die Galaxie voller Spannung, Nervenkitzel und tiefen Gefühlen? Dann nichts wie ab in die Buchhandlung und geradewegs zum neuen Buch von "Die Bestimmung"-Autorin Veronica Roth.
Ein absolut brillanter Auftakt zu ihrem neuen Zweiteiler und mein erstes persönliches Highlight
2017. Mit ihrer neuen Galaxie hat Veronica Roth eine absolut magische Welt kreiert, die merklich durchdacht und somit vollkommen authentisch ist. "Der Rat der Neun" gehört zu der Sorte Bücher, die einen komplett gefangen nimmt und einen so hautnah mitfiebern lässt, dass man vollkommen darin versinkt.
Bereits zu Beginn treffen wir auf die beiden Protagonisten Akos und Cyra, die in völlig verschiedenen Welten und unter vollkommen unterschiedlichen Bedingungen aufwachsen. Durch zahlreiche Rückblicke und Erinnerungen erhält der Leser einen tiefen Einblick in das Wesen der zwei Hauptcharaktere und kann ihre Entwicklung und die Hintergründe ihrer Eigenschaften dadurch perfekt nachvollziehen. Beide vollziehen in diesem Buch eine gewaltig Veränderung. Sie leben in einer alles andere als heilen Welt und müssen beide schneller erwachsen werden, als man es einem Menschen wünscht.
Hier liegt die große Stärke dieses Buches. Man entwickelt eine tiefe Verbindung zu den Figuren, was durch die Sichtwechsel noch verstärkt wird. Man fühlt sowohl mit Akos, als auch mit Cyra mit und kann auch die Beziehung zwischen den beiden perfekt nachvollziehen und den zarten Wandel von Misstrauen zu Zuneigung Schritt für Schritt mitverfolgen.
Ebenso gewaltig und herausragend gestaltet sich auch die Story, die genial konstruiert und mit viel Liebe fürs Detail ausgearbeitet ist. Gefühlvoll und emotional liefert Veronica Roth uns in "Der Rat der Neun" jede Menge Grausamkeiten durch die Tyrannei von Cyras Bruder Ryzek, aber auch die tiefe Verbundenheit von Familie und Freundschaft. Man darf nach einem wirklich nervenaufreibenden Ende gespannt sein, wie es mit dem Planeten Thuve weitergeht und wie die Schicksale unserer Charaktere sich entwickeln werden. Ich bin restlos begeistert und schaue Band 2 sehnsüchtig entgegen!

Neugierig geworden? Bei Random House findet ihr alle weiteren Infos zu dem Buch.

Mittwoch, 25. Januar 2017

[Rezension] Eis wie Feuer - Sara Raasch



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Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …

Wie vielversprechend kann ein Buch schon sein, in dem selbst die Autorin vom allseits beliebten "Mittelkind-Syndrom" spricht? Richtig. Nicht sehr.
Zum Glück habe ich diesen Abschnitt der Danksagung erst gelesen, nachdem ich selber bereits feststellen durfte, dass der Mittelpart einer Trilogie leider oft nicht ganz das Wahre ist.... Sonst wäre mir wohl schon vorher die Lust aufs Lesen vergangen. So aber stürzte ich mich hoffnungsvoll und vorfreudig auf das Buch, das ich so lange sehnlichst erwartet habe. Und habe gewartet und gewartet und gewartet und brav weitergelesen... Bis es endlich spannend wird... Und dann waren die über 500 Seiten auch schon rum und von Spannung keine Spur. Ein bisschen Blut hier, ein bisschen Aufregung dort, ein paar gebrochene Herzchen zum Abrunden... Aber so wirklich fesselnd wird dieses Buch leider nicht. Meira zieht durch die Lande, um das Unheil, dass ihrem gerade erst zurückgewonnen Land droht, abzuwenden. Doch ausgerechnet Theron scheint sich gegen sie und auf die Seite seines Vaters zu stellen. Dabei braucht Meira ihn gerade jetzt so sehr, denn ihre Magie scheint verrückt zu spielen und jagt ihr mehr Angst ein, als je zuvor.
Auf der Suche nach Verbündeten kommt jedoch immer mehr ans Tageslicht, wie ausweglos die Situation scheint und wie tief das Unheil tatsächlich reicht.
Wohlwollend könnte man es noch als Ruhe vor dem Sturm bezeichnen. Ich weigere mich schlichtweg zu glauben, dass auch Band drei so eine Enttäuschung wird. Schließlich hat die Autorin im ersten Teil mehr als bewiesen, dass sie durchaus in der Lage ist, ihre Leser zu begeistern.
Nach wie vor ungewöhnlich, aber in meinen Augen unschlagbar gut, ist der Schreibstil. Zugegeben, man braucht eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, aber eine Abwechslung zu dem ewig gleichen Geleier der All-Age-Romane ist mir jederzeit eine Freude.

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Sonntag, 18. Dezember 2016

[Rezension] Mein teuflisch glamouröses Praktikum - Gabrielle Tozer




Mein teuflisch glamouröses Praktikum

Ganz toll! Für ein Praktikum landet Josie bei einem total oberflächlichen Modemagazin. Nur, was soll sie da? Weniger Ahnung von Klamotten und Make-up kann man gar nicht haben. Zwischen Kaffee kochen, Bikinis waschen und ähnlich ambitionierten Aufgaben schafft es Josie lediglich, für einen handfesten Skandal mit einem Boygroup-Schwarm zu sorgen. Einziger Lichtblick: ihr süßer Mitbewohner …

Glamour, Make-up, Klamotten, heiße Boygroup-Typen... Wer wird da nicht schwach? Besonders bei letzterem. Ich bin ja so vorhersehbar.
Die arme Josie hingegen ist alles andere als angetan von diesen Dingen, nach denen sich wahrscheinlich der Großteil der weiblichen Bevölkerung unter 25 die Finger lecken würde. Josie hingegen würde lieber bei einer seriösen Zeitung unterkommen, inhaltlich wertvolle Artikel verfassen und Punkte für ihr zukünftiges Berufsleben sammeln.
Eine Modezeitschrift, bei der sie mit allerhand Nagellack, Lippenstift und Parfüm überhäuft wird? Ätzend. Die beliebteste Boygroup Australiens hautnah beim Fotoshooting erleben? Wer braucht das schon. Ach Josie. Ich wäre so unendlich neidisch auf dich.
Unsere Hauptfigur hingegen fühlt sich vollkommen fehl am Platz, ist sie doch sonst eher der unscheinbare Außenseiter, der sich nicht viel um sein Äußeres schert. Als dann auch noch der Boyband-Badboy seine Chance ergreift und sie an ihrem Geburtstag in der Disco bedrängt, nimmt Josie schnellstens die Beine in die Hand. (Hätte ich wohl auch tun sollen. Aber hey, mein Cousin hat keinen heißen Mitbewohner, der zufällig total scharf auf mich ist, ich weise also jede Schuld von mir! By the way: Haben die eigentlich ein Abschlepp-Handbuch-für Boyband-Stars oder warum kommen mir die Anmach-Sprüche so bekannt vor??)
Das Chaos ist trotzdem nicht mehr aufzuhalten, und der Skandal kommt ihren Mitstreiterinnen beim Magazin "Sash" absolut gelegen.
Als wäre das noch nicht genug, bröckelt es auch in Josies Familie gewaltig, ihr Freundeskreis droht zu zerbrechen und ihr Studium läuft aufgrund des missglückten Praktikums so gar nicht wie geplant
Das Buch vereint die Träume (und Albträume) kleiner, süßer und naiver Teenager-Mädels in einer witzigen und unterhaltsamen Story. Für kleine Boyband-Groupies bestimmt eine tolle Lektüre, aber muss man nicht um jeden Preis gelesen haben. Die Fortsetzung "Mein total angesagtes neues Ich" ist demnach auch nur als eBook erhältlich.

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Freitag, 7. Oktober 2016

Engelsnacht - Lauren Kate

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Wieder geboren, um wieder zu lieben


Lucinda Price ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven, aber auch unglaublich distanzierten Jungen, von dem sie sicher ist, dass sie ihn schon einmal gesehen hat. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen – er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas Schlimmes widerfährt, sobald die gefährlichen Schatten sie wieder umtanzen, die sie seit ihrer Kindheit umgeben, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben – und den Tod zu finden, sobald sie und Daniel sich näherkommen

Man hört nicht viel Gutes von diesem Buch, und trotzdem musste ich mich einfach selbst davon überzeugen, ob es wirklich so schlecht ist, wie viele sagen. Ich kenne von Lauren Kate bisher nur "Teardrop", was mich schon nicht sonderlich überzeugen konnte und tatsächlich ist es auch bei "Engelsnacht" nicht anders.
Lauren Kate schafft es einfach nicht, mich mit ihren Geschichten zu fesseln, geschweige denn zu begeistern. Vieles wirkt einfach nicht durchdacht, die Charaktere wirken sehr einseitig und zu viele Handlungsstränge enden abrupt, oder scheinen ins Leere zu laufen.
Bei diesem Buch ist es allerdings schon der ganze Plot, der nicht wirklich das ist, was man anhand des Klappentextes erwarten könnte. Luce ist nicht einfach in einem Internat untergebracht worden. Bei einem schweren Unfall kam ein Junge ums Leben und Luce steht unter Verdacht, daran beteiligt gewesen zu sein. Aus diesem Grund landet sie in dem so genannten "Internat" das viel mehr wie eine Anstalt wirkt. Vergitterte Fenster, elektrische Fesseln, konstante Videoüberwachung... Das alles wirkt reichlich merkwürdig, schließlich kann Luce ja absolut nichts angehängt werden.  Auch ihre Eltern scheinen sehr locker damit umzugehen und liefern ihre Tochter einfach mal dort ab.
Ebenfalls vollkommen fehl am Platz wirken die Schatten, die Luce zu sehen scheint. Ab und zu werden sie erwähnt, aber es scheint Luce nicht groß zu kümmern und über große Strecken der Geschichte geraten sie immer wieder in Vergessenheit, bevor plötzlich wieder einer auftaucht, als hätte die Autorin vergessen, dass sie für die Geschichte irgendwie wichtig sind.
Und selbst das kommt eigentlich nicht wirklich zum Ausdruck, denn viele Zusammenhänge bleiben auch hier so undurchsichtig wie in "Teardrop". Die Story ist sehr wirr, undurchdacht und wirkt sehr planlos. Die Lovestory ist nicht besser als jede andere 08/15 Teenie-Schnulze und weder Daniel, noch der düstere Cam konnte mich für sich begeistern.
Die verzweifelten Versuche der Autorin durch große Geheimnisse, die immer wieder angedeutet, aber nie gelüftet werden, den Leser zu fesseln und zum Weiterlesen zu bewegen, sind in meinen Augen wirklich nicht geglückt. Für mich absolut nicht überzeugend und die Zeit nicht wert.

Donnerstag, 15. September 2016

Flüsterndes Gold - Carrie Jones

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Sein Rufen bannt, sein Kuss tötet

Er riecht nach Wald und hinterlässt eine Spur aus Goldstaub – der schöne Fremde, der Zara seit ihrer Ankunft im verschneiten Maine zu verfolgen scheint. Wenn er in ihrer Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart bis in jede Faser ihres Körpers. Und es fällt ihr immer schwerer, seinem sanften Flüstern zu widerstehen, mit dem er sie in die Wälder locken will. In ihrer Panik vertraut sie sich dem attraktiven Nick an, der ihr ein schreckliches Geheimnis offenbart: Zara ist vom Elfenkönig auserwählt. Sein Kuss raubt Seelen, aber wenn er seine Königin nicht bekommt, wird er junge Männer als Blutopfer fordern. Nick ist entschlossen, Zara zu beschützen. Denn er ist nicht nur unsterblich in sie verliebt, sondern auch ein Werwolf und damit der einzige Gegner, den die Elfen fürchten. Doch als der Elfenkönig droht, Nick an seinen dunklen Hof zu verschleppen, muss Zara entscheiden, ob sie bereit ist, sich für die Welt der Menschen und den Jungen, den sie liebt, zu opfern …

Hallo Twilight! Hallo Cullens! Hallo kalte Kleinstadt! Hallo begehrter Typ, der sich nur für die Neue interessiert! Hallo Verfolgungsjagd aufgrund unbändigen Verlangens!
Früher hätte ich mich jetzt stundenlang dramatisch aufgeregt. Hach, wie schön es ist, diese Phase endlich hinter sich zu lassen... Dann kann man auch einen Twilight-Abklatsch wieder genießen. Die Handlung lässt sich tatsächlich fast 1 zu 1 übertragen, aber was solls. Ich mag Vampire, ich mag Elfen, Wölfe eher weniger, schicken Goldstaub dafür umso mehr. Alles beim Alten.
Zara wird von ihrer Mutter zu ihrer Großmutter nach Maine verbannt. Neue Schule, findet schnell Anschluss, aufgedrehte neue beste Freundin (die man bei all dem Gehüpfe manchmal gerne am Boden festkleben würde), der unnahbare Typ, der noch nie ein Mädchen geküsst hat verliebt sich Hals über Kopf in sie blablabla etc etc. Jajaja, kennen wir. Trotzdem schön erzählt, mit mehr oder minder tollen Figuren, aber eine schöne Atmosphäre, ein lockerer Schreibstil und gute Unterhaltung für Fans solcher Bücher. Ich zähle mich hiermit offiziell dazu und werde bald weiterverfolgen, wie es Zara und Co noch ergehen wird.

Sonntag, 1. November 2015

[Rezension] Nacht ohne Sterne

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Schwartz_GNacht_ohne_Sterne_158082.jpgTitel: Nacht ohne Sterne
Originaltitel: /
Autor/in:
Gesa Schwartz
Reihe: /
Preis:  18,99€
Seiten: 544
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 28. September 2015
ISBN-13:  978-3-570-16320-7
Leseprobe
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...




Wie oft schon sind sie uns begegnet, die gespaltenen Lager der Feen, das Licht gegen die Dunkelheit. Und doch ist „Nacht ohne Sterne“ so ganz anders, als alles, was ihr bisher über Feen gelesen habt. Denn nicht immer ist das Licht voller Wärme und Geborgenheit. Vielmehr besteht es aus eisiger Kälte, Hass und Wut, gegenüber den Elfen der Dunkelheit, den Bharassar, die vor so vielen Jahren einen folgenschweren Fehler begingen. Seither liegt das Volk in einem nicht enden wollenden Krieg, getrennt nur durch eine bröckelnde Barriere, vom einstigen König des Lichts erschaffen.
Nur eine kann die Grenze erneuern, und somit verhindern, dass das Dunkel erneut über das Licht hereinbricht: Naya, die Erbin Lyrions. Doch ist sie überhaupt bereit, dafür ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Sie, von jeher zwischen den Welten gefangen, ein Halbblut, das in der Welt der Menschen lebt und doch nirgendwo Zuhause ist?
Stets hat Naya sich von ihrem Herzen leiten lassen. Doch dieses wird wie magisch von der Dunkelheit angezogen. Und von Vidar, dem Krieger der Schatten, der es gestohlen hat. Macht ihre Liebe sie blind? Ist ihre Faszination für die Dunkelheit der Untergang für die Welt der Elfen? Kann Jaron, ihr Freund aus Kindertagen und Kämpfer des Lichts sie vor sich selbst retten?
Ein uralter Kampf, der die Grenzen zwischen Gut und Böse, Feuer und Eis, Licht und Dunkel verschwimmen lässt und so den Leser in Atem hält. Die knisternde Spannung, die verwischenden Grenzen wischen Schwarz und Weiß und die grausame Schönheit der Gefahr machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem.
Die Autorin lässt eine völlig neue Welt entstehen  und richtet den Blick ihrer Leser in eine Richtung, die man sonst nie auch nur in Erwägung zieht. Wie auch Naya ist man stets hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, Vertrauen zu können und der Angst die ganze Hoffnung auf den falschen Weg gesetzt zu haben.
Eine komplexe und tiefgehende Geschichte voller Emotionen, grenzenloser Liebe, Freundschaft und tiefreichendem Hass.
Warum nur vier von fünf Punkten? Ich bin kein Fan von stundenlangen Schlachtszenen und hätte hier auch mit 50 Seiten weniger leben können. So bin ich auf der Zielgeraden doch immer wieder etwas mit den Gedanken abgeschweift und konnte das Buch nicht zu 100% genießen, wie noch zu Beginn, wo mich die Dunkelheit genauso sehr angezogen hat wie Naya.


Gesa Schwartz
© Nadja & Polichronis Moutevelidis
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Montag, 17. August 2015

[Rezension] Der Libellenflüsterer

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Feth_MDer_Libellenfluesterer_151965.jpgTitel: Der Libellenflüsterer
Originaltitel: /
Autor/in:
Monika Feth
Reihe: #7
Preis: 10,99€
Seiten: 528
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 10. August 2015
ISBN-13:  978-3570309575
Leseprobe
Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…




 
Monika Feth überzeugt mich mal wieder auf ganzer Linie!
Viel zu lange musste man auf den neuen Jette-Thriller warten. Aber das Warten hat sich mehr als gelohnt! Ein super Buch, das definitiv zu den besten der Reihe gehört. Dadurch, dass vor allem Jette und Merle diesmal im Mittelpunkt stehen und man von den anderen verhältnismäßig wenig mitbekommt, ist die Stimmung sehr ähnlich, wie in "Der Erdbeerpflücker". Mich hat es sehr gefreut, dass man sich mal wieder auf meine zwei persönlichen Lieblingsfiguren konzentriert und somit auch eine wesentlich engere Verbindung zu den Figuren aufbauen kann.
Man ist wieder mittendrin, wenn nicht sogar noch mehr als sonst. Mich hat die Geschichte gar nicht mehr losgelassen. Ich konnte beim besten Willen nicht aufhören zu lesen. Die Story ist einfach mega genial aufgebaut, die Sichtwechsel sind so gekonnt gesetzt wie es nur geht, die verschiedenen Sichten alle so perfekt geschrieben... Ich bin durchweg begeistert. Auch den verschiedenen Themen, die angesprochen werden, merkt man wieder an, wie gründlich die Autorin jedes Mal aufs Neue recherchiert und ihren Büchern somit 100%ige Glaubhaftigkeit verleiht.
In diesem Buch bekommen wir es mit Abel Burggraf zu tun, einem Förster, dem Merle vor einigen Jahren einen Hund vermittelt hat. Der kurz darauf totgeprügelt wurde. Abel landet vor Gericht doch mangels Beweismaterial wird er freigesprochen.
Während ihrer Arbeit an einem Artikel über Tierquälerei, kommt die Erinnerung an diesen Fall bei Merle wieder hoch, die sich nach wie vor Vorwürfe macht, das Tier vermittelt zu haben. Sie möchte Klarheit in die Sache bringen, um endlich damit abschließen zu können und macht sich auf den Weg zu Abel Burggraf.
In welche Gefahr sie sich damit begibt, ist ihr gar nicht bewusst. Doch Abel hat nicht nur seinen Hund auf dem Gewissen. Auch an seiner Frau und seiner kleine Tochter Lo lässt er seine Wut aus. Und die kocht schneller hoch, als man sich vorstellen kann...
Mir hat schon immer gefallen, wie Monika Feth die einzelnen Bruchstücke ihrer Geschichte nach und nach zusammenbastelt und sie zu einem großen Ganzen verknüpft. Aber so genial wie hier, kam es mit noch nie vor. Es ist wirklich spannend von der ersten Sekunde an, bis zum Ende. All die Figuren reißen einen total mit, jede Sicht fesselt ohne Einschränkungen und man fliegt nur so von Kapitel zu Kapitel. Und das Ende jagt einem wirklich Schauer über den Rücken! I love it!

4,8

Monika Feth
© Isabelle Grubert
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt.
Der sensationelle Erfolg der "Erdbeerpflücker"-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Freitag, 14. August 2015

[Rezension] Die Nacht, in der wir uns wiedersahen

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Gibaldi_LDie_Nacht_in_der_149867.jpgTitel: Die Nacht, in der wir uns wiedersahen
Originaltitel: The Night we said Yes
Autor/in:
Lauren Gibaldi
Reihe: /
Preis: 9,99€
Seiten: 352
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 10. August 2015
ISBN-13:  978-3570309742
Leseprobe
Eine Nacht, zweite Chance, große Liebe.

Ella kann es kaum fassen, als auf einer Party plötzlich Matt vor ihr steht. Matt, der sie vor acht Monaten ohne ein Wort sitzen ließ. Ella ist wütend, aufgeregt und neugierig. Hin- und hergerissen entscheidet Ella sich dafür, Matt eine zweite Chance zu geben, zumindest für diesen Abend. Und erlebt eine unvergessliche Nacht voller Überraschungen ...


 

Ein Buch über die Zerbrechlichkeit der Liebe, die Stärke des Vertrauens und die Macht der zweiten Chancen.
Nach einem halben Jahr taucht er plötzlich wieder auf. Matt. Der ohne jede Vorwarnung und ohne jeden Grund einfach aus Ellas Leben verschwand. Mit gebrochenem Herzen brachte sie die nächsten Monate hinter sich, doch vergessen konnte sie ihre erste wahre Liebe nicht. Und dann steht er plötzlich vor ihr. Völlig unerwartet.
Doch Matt ist nicht ohne Grund zurückgekehrt. Auch er kam nie über Ella hinweg und so nutzt er diese Nacht, um den Abend ihres Kennenlernens noch einmal aufleben zu lassen und seine einstige Freundin erneut für sich zu gewinnen. Aber ist das genug, um Ellas Vertrauen wieder zurückzugewinnen? Und weshalb ist er überhaupt einfach so ihrem Leben verschwunden? Eine bedeutungsvolle Nacht voller Möglichkeiten.
Die Erzählung wechselt zwischen der Gegenwart und der Nacht vor genau einem Jahr hin und her, in der Ella und Matt zusammenkamen. So werden Parallelen dieser nachgestellten Erinnerungen schön deutlich und man kann sich super in Ellas Déjà-vu Gefühl hineinversetzen.
Der Rest haut hingegen nicht sonderlich vom Hocker. Die Figuren sind recht interessant, aber nichts außergewöhnliches. Und das, worum es eigentlich geht, nämlich die Liebe zwischen Ella und Matt, konnte mich leider gar nicht für sich gewinnen. Viel zu schnell sind die beiden schier unendlich verliebt. Wäre es einfach normale Liebe auf den ersten Blick, wäre ich noch vollkommen zufrieden gewesen. Aber nach ein paar Stunden sind sie ja quasi schon verheiratet.
So konnte mich ihre Geschichte leider nicht wirklich berühren. Die Gefühle kamen bei mir nicht an, und auch Ellas Reaktionen auf Matts plötzliches Auftauchen und seine Aktionen konnte ich teilweise nicht nachvollziehen.
Ebenso verhält es sich mit der Beziehung ihrer besten Freundin Meg, die ich zwar schon eher nachvollziehen konnte, aber mich gefühlstechnisch einfach nicht erreicht hat.
Zudem werden einige Handlungsstränge angerissen, aber nicht wirklich zu Ende geführt, beziehungsweise gedacht, sodass man am Ende auch noch das Gefühl hat, dass irgendetwas Wichtiges fehlt.
Somit sind ganz nette Ansätze vorhanden. Für ein Buch, dass sich aber ausschließlich um Gefühle dreht, waren mir diese zu rar und nicht authentisch genug.


Lauren Gibaldi
© KV Photography
Lauren Gibaldi ist eine Bibliothekarin, die auch schon als Redakteurin eines Magazins, Englischlehrerin an der Highschool, Buchhändlerin und Luftakrobatin (ehrlich!) gearbeitet hat. Sie hat einen Abschluss in Literatur und Bibliothekswissenschaften. Sie wohnt in Orlando, Florida, mit ihrem Mann und ihrer Tochter. "Die Nacht, in der wir uns wiedersahen" ist ihr erster Roman.