Dienstag, 19. April 2011

[Rezension] Vampire Academy - Blutsschwestern

Titel: Blutsschwestern

Autor: Richelle Mead

Verlag: Lyx

Seiten: 302

Preis: 12,95€ (Broschiert)


ISBN 978-3802582011







Kurzbeschreibung

Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose halb Mensch, halb Vampir wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ...


Quelle: amazon.de

Der erste Teil der Vampire Academy Reihe war ganz okay, von der Story her toll, der Aufbau jedoch war etwas verworren und man braucht ziemlich lang um sich in die Geschichte einzufinden.
Trotzdem werde ich den 2. Teil lesen, wenn man sich mit der Geschichte vertraut gemacht hat, fällt es bestimmt leichter sich ganz auf den Inhalt zu konzentrieren.

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Cover

Das Cover finde ich nicht sehr ansprechend. Auf jedem akutellen Buch sieht man irgendein Gesicht, es ist einfach nichts besonderes mehr. Allerdings hat man dadurch eine ungefähre Vorstellung von Rose, was beim Lesen sehr angenehm ist.
Die Farben sind düster gehalten, wie auch die Stimmung im Buch. Es passt also zum Inhalt, ist aber nicht gerade ein Cover, bei dem ich sage "Hey, das muss ich haben."


Charaktere

Die Charaktere sind teilweise etwas oberflächlich, die wichtigeren Figuren wie Rose, Lissa, Dimitri und Christian sind aber sehr tiefgehend.
Rose erinnert mich etwas an Zoey aus HoN, ist aber im Vergleich zu ihr ihrer Persönlichkeit treu. Sie tut alles um Lissa zu beschützen und stellt sich und ihre Bedürfnisse dafür hinten an.
Dabei hat sie eine auffällige Neigung was Partys und Flirten angeht, was sie manchmal sogar etwas nuttig erscheinen lässt.
Es macht sie aber nicht unsympatischer, da es einfach zu ihr zu passen scheint.
Lissa ist mir lieber als Rose. Sie mag zwar manchmal etwas weinerlich scheinen, wenn man aber ersteinmal die Hintergründe kennt, wird sie mehr und mehr sympatisch. Ich hoffe, dass man in den nächsten Teilen noch mehr über sie erfährt.
Dimitri hingegen finde ich etwas komisch. Heiß, ja, aber komisch. Bei ihm denkt man manchmal er sei eine völlig neue Person, weil seine Verhaltensmuster manchmal nicht ganz zusammenpassen. Trotzdem macht er einen tollen Eidruck und ich bin gespannt was man noch von ihm erfahren wird.


Handlung

Wie schon angesprochen ist das Buch manchmal sehr verwirrend. Nur nach und nach erfährt man Einzelheiten über die Vergangeheit von Lissa und Rose, was für die Geschichte ungemein wichtig ist. Anstatt die Spannung zu erhöhen, wirkt es manchmal eher so, als wäre der Autorin mitten im Satz aufgefallen, dass man noch etwas wissen muss um den neuen Teil zu verstehen. Dann wird einfach mal ein Rückblich reingesetzt.
Ansonsten ist die Story sehr spannend und meist unvorhersehbar. Es gibt einige spannende Momente, jedoch nichts, was einem den Atem stocken lässt. Ich hoffe, dass sich das in den folgenden Teilen steigert. Was aber positic anzumerken ist, ist dass die Handlungen der Personen durchweg nachvollziehbar sind.


Schreibstil

Bis auf die unpassenden Rückblicke ist der Schreibstil recht angenehm. Manche Sätze muss man zweimal lesen, um sie komplett zu verstehen, was aber eher an der Übersetzung als an der Autorin liegt.
Was mir dabei auch aufgefallen ist, ist dass manchmal "Lizza" anstatt Lissa dasteht. Am Anfang habe ich das für eine Art Spitzname gehalten, es lässt sich dabei aber keinerlei Muster erkennen, weshalt es wohl Schreibfehler sind.
Was auch stört sind die vielen fehlenden Leerzeichen. Es sind nicht nur zwei, drei sondern zeimlich viele, was das Lesen etwas stört.


2,6 Punkte

Sonntag, 10. April 2011

[Rezension] Der Sommerfänger

Titel: Der Sommerfänger


Autor: Monika Feth


Verlag: cbt (11. April 2011)


Seiten: 448


Preis: 9,99(Taschenbuch)


ISBN 978-3570307212




Kurzbeschreibung:

Der Sommer ist da, und Jette schwebt auf Wolke Sieben: Sie hat ihrem Freund Luke eine neue Chance gegeben und ist endlich wieder glücklich verliebt. Doch dann wird Lukes Mitbewohner tot aufgefunden, und Luke, der unter Mordverdacht gerät, verschwindet spurlos. Überzeugt von seiner Unschuld beginnt Jette, auf eigene Faust nachzuforschen – und kommt allmählich dahinter, dass Luke sich einen mächtigen, gefährlichen Feind gemacht hat, der ein skrupelloses Katz-und-Maus-Spiel mit ihm und allen treibt, die Luke etwas bedeuten …

Quelle: amazon.de


"Der Sommerfänger" ist der 5. Teil von Monika Feths Jette-Thrillern. Und der Beste dazu! Noch nie war ein Buch der Jette-Reihe so dramatisch und unvorhersehbar wie "der Sommerfänger". Ein wunderbares Buch und absolutes Lesemuss!

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Cover

Das Cover ist ähnlich, wie bei den anderen Büchern der Reihe. Die Motten haben keine größere Bedeutung für die Handlung des Buches und spielen auch keine große Rolle, wie zum Beispiel die Erdbeeren bei der Erdbeerpflücker, aber sie sind sehr passend, denn die Stelle im Buch, bei der die Motte auftaucht, brennt sich ins Gedächtnis des Lesers.


Charaktere

Wie bei allen Büchern von Monika Feth, wirken die Charaktere durchgehend lebendig und realistisch.
Jette wird mir mit jedem Buch sympathischer und Merle ist und bleibt einfach meine Lieblingsfigur.
Alle bleiben ihrem Charakter treu, es wird niemandem eine Eigenschaft dazugedichtet, nur damit es besser zu der Story passt.
Zu jedem Charakter kann man eine Beziehung aufbauen, sei es Jette, ihre Freunde, ihre Mutter oder der Mörder. Man kann die Handlungsstränge durchgehend nachvollziehen, es wirkt nicht konstruiert oder aufgesetzt.
Der einzige Charakter mit dem ich mich immernoch nicht wirklich anfreunden konnte ist Luke. Ich hoffe ich verstehe in im folgenden Jette-Thriller (sofern es einen geben wird) besser.


Handlung

Wie schon gesagt, ist "der Sommerfänger", der bislang dramatischste Band der Jette-Reihe. Noch nie gab es so viele Tote, noch nie war alles so sehr ineinander verstrickt wie bei diesem Band.
Lukes Flucht quer durch Deutschland fand ich manchmal etwas langatmig, aber die Geschehnisse waren durchweg atemberaubend.
Ich bin selten von der ersten bis zu letzten Seite eines Buches mit klopfendem Herzen dagesessen und habe nicht erwarten können, was als Nächstes passiert.
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es gibt noch grausamere Stellen und noch abartigere Verbrechen als jemals zuvor.


Schreibstil

Wie schon in den Vorgängern, wird aus verschiedenen Sichten geschrieben. Jette, Bert Melzig, Imke, Luke, Kristof.... Die Sicht wechselt sehr häufig, was aber keinesfalls verwirrend ist. Man findet sich gut zurecht und hat keine Probleme damit sich alle paar Seiten wieder auf die neue Sicht einzustellen.
Was mir in diesem Band aufgefallen ist, ist das der Satzbau manchmal etwas komisch bzw kompliziert war. Ob das in den anderen Bänden auch schon so war kann ich nicht mehr genau sagen, aber man gewöhnt sich schnell daran.
Vielleicht war es schon immer so, aber in diesem Band ist es mir aufgefallen.

Trotz allem ist das Buch einfach perfekt und auf jeden Fall weiter zu empfehlen!



4,7 Punkte

Dienstag, 5. April 2011

[Rezension] Biss zum Ende der Nacht

Biss zum Ende der Nacht

Autor: Stephenie Meyer


Verlag: Carlsen (14. Februar 2009)

Seiten: 800

Preis: 24,90€ (Gebundene Ausgabe)

ISBN  978-3551581990



Kurzbeschreibung
Sie tun’s! Sie tun’s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen (fast ein bisschen unspektakulär abgehandelten) Auftakt. Erst danach geht’s richtig rund.
Nach dem Heirats-Aufgalopp gehen Bella und Edward auf Hochzeitsreise und vollziehen ihr – von der Leserschar vermutlich noch stärker als die Eheschließung herbeigesehntes – „erstes Mal“ (was in mehrerlei Hinsicht nicht ganz unblutig verläuft ...). Doch nun fangen die Probleme erst an: Soll Bella sich von Edward beißen lassen, um selbst zum Vampir zu werden? Das würde sie unsterblich machen, aber auch bedeuten, dass sie für alle Zeiten ein unstetes Wanderleben zu führen hätte, um wegen ihrer ewigen Jugend nicht aufzufallen. Während Bella noch zögert, geschieht das Unerwartete: Sie wird schwanger. Und sie gebärt ein Kind, halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und um das daher ein bitterer Kampf unter den Unsterblichen entbrennt.

Quelle: amazon.de


Biss zum Ende der Nacht, der letzte Teil der Biss-Bücher, ist für mich zwar nicht beste Teil, aber dennoch gelungen.
Manche Details fehlen mir, wie zum Beispiel die Hochzeitsvorbereitungen usw, aber das ist nichts, mit dem man sich nicht abfinden kann.
Auch Edward, der mir dank den schlechten Filmen in den anderen Büchern ruiniert wurde, wirkt hier wieder wie der tolle Edward, den ich mir beim ersten Mal vorgestellt habe.
eigentlich sollte ich mir die Verfilmung dann lieber sparen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich den Film anschauen werde.


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Cover
Das Cover von Biss zum Ende der Nacht gefällt mir von den deutschen Covern am Besten. Wie schon bei den anderen Bänden, hat das Buch einen Schutzumschlag und ein Leseband.
Auf dem Umschlag sind wieder kleine Schnörkel hervorgehoben.
Alles in allem ein ganz schönes Cover, aber wie schon gesagt gefallen mir die amerikanischen besser.

Charaktere
Bella ist als Vampir einfach unglaublich. Sie hat sich im Vergleich zum ersten Teil so sehr weiterentwickelt... Ich kanns gar nicht beschreiben.
Als Vampir hat sie endlich ihren Platz gefunden. Sie bleibt weiterhin sie selbst, ist aber so anmutig und geschickt... Naja, es ist fast zu viel des Guten, wo mir an Bella doch besonders die Ecken und Kanten gefallen haben.
Trotzdem kann ich mich ihrer unglaublichen Ausstrahlung nicht entziehen. Ich frage mich wie Kristen Stewart das jemals mit ihrer Grummelmiene rüberbringen will (ich sollte aufhören mich aufzuregen, ich weiß)
Auch Edward ist in meinem Kopfkino nicht mehr der langweilige Schnösel, obwohl ich Robert Pattinsons Gesicht nicht mehr loswerde. Er ist... Einfach Edward. Besonders jetzt, da er nicht ständig so vorsichtig mit Bella sein muss, wird er noch mehr zum Traumkerl. Außerdem ist es sehr angenehm, dass mit Bellas Menschlichkeite auch sein etwas störender Beschützerfimmel gestorben ist.
Er ist einfach nur Bellas perfekter, unglaublicher Ehemann.
Renesmee ist einfach süß. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch. Unschlagbar. Wie im Buch beschrieben wickelt sie alle um den kleinen Finger, sogar den Leser.
Bellas unendliche Liebe zu ihr kann man sofort nachvollziehen. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es nicht der Junge geworden ist, den Bella sich vorgestellt hat. Renesmee muss einfach ein bezauberndes Wesen sein. Ich würde mich gerne über den Filmcast aufregen, aber ich habe mir ja vorgenommen damit aufzuhören.
Jacob ist in diesem Buch wesentlich weniger aggressiv. Zum Ende hin wird er mir immer sympathischer, wenn mich auch die Prägung etwas stört.


Handlung
Ich weiß noch, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich enttäuscht, dass der Kampf auf den das Buch hinausläuft, ausbleibt. Beim wiederholten Mal lesen gewöhne ich mich aber daran. Ich weiß, eine andere Möglichkeit hätte es gar nicht gegeben.
Die Hochzeit von Bella und Edward ist mir wie gesagt etwas zu kurz und ungenau ausgefallen. Dafür umso besser fand ich aber die Stelle, an der Bella und Edward Charlie erzählen, dass sie heiraten. Eine der besten Stellen im Buch.
Die Flitterwochen hätten auch etwas ausgeschmückter sein dürfen. Ich hätte gerne mehr über die wundervolle Insel, die Korallenriffe und Ausflüge erfahren.
Die Schwangerschaft wird sehr gut dargestellt. Auch, dass Bella Rosalie um Hilfe bittet, ist meiner Meinung nach eine sehr schöne Idee.
Auch Bellas Verwandlung ist sehr gelungen, ihre erste Zeit als Vampir, ihre erste Jagd... Sehr toll.
Was mich am meisten stört ist, dass Jacob sich auf Renesmee prägt. An Bellas Stelle hätte ich ihn in Stücke zerissen. Schade, dass sie ihn nicht wenigstens etwas angeknabbert hat.
Zum Ende hin wird das Buch etwas schwächer. Mit den ganzen "Zeugen" die plötzlich da sind, kommt man nicht sonderlich gut zurecht. Viele kann ich bis jetzt nicht auseinanderhalten.
Was mir das Ende gerettet hat war Alice. Auch wenn von Anfang an irgendwie klar war, wohin sie verschwundne ist, fand ich die Rolle, die meiner Lieblings-Cullen hier zuteil wird, sehr, sehr schön.
Was ich auch noch toll fand, war, dass Charlie mit Sue zusammenkommt. Sehr süße Idee.
Was mich aber noch interessiert hätte, wäre was aus Renee geworden ist. Vielleicht ein Rückblich von Bella ca. 100 Jahre später. Damit man noch erfährt wo sie lebt, wie es mit Renesmee und Jacob weiterging und so weiter.


Schreibstil

Der Schreibstil ist wie immer sehr einfach, aber nicht flach. Die Story ist gut zu verstehen, der Satzbau immer logisch. Es gibt auch keine holprige Stelle, an der man aus der Geschichte geworfen wird. So kann man die Geschichte genießen und Bella in ihrer neuen Welt begleiten, ohne sich sehr konzentrieren zu müssen.


4,4 Punkte


Donnerstag, 17. März 2011

[Rezension] Biss zum Abendrot


Biss zum Abendrot

Autor: Stephenie Meyer


Verlag: Carlsen (14. Februar 2008)

Seiten: 640

Preis: 22,90€ (Gebundene Ausgabe)



ISBN 978-3551581662


Kurzbeschreibung

Bellas Leben ist in Gefahr. Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Mordfälle erschüttert, ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden - wohl wissend, dass sie damit den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen könnte ... "Bella?" Das war Edwards Stimme hinter mir. Als ich mich umdrehte, sprang er leichtfüßig die Verandatreppe hinauf, die Haare vom Rennen zerzaust. Sofort nahm er mich in die Arme und küsste mich, genau wie vorhin auf dem Parkplatz. Der Kuss erschreckte mich. Edward wirkte so nervös, so angespannt, als er seine Lippen auf meine presste - als hätte er Angst, dass uns nicht mehr genug Zeit bliebe. Der Tag der Entscheidung rückt immer näher - was wird Bella wählen: Leben oder Tod?

Quelle: amazon.de



Biss zum Abendrot ist das Buch der Biss-Reihe, das mir am wenigsten gefällt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber es ist so.
Alle anderen habe ich shcon hundertmal gelesen, deswegen habe ich mich diesmal einfach für Biss zum Abendrot entschieden.
Und eines muss ich leider sagen: Die Filme haben meine Bücher total zerstört. Ich habe beim Lesen jetzt auch diesen Kontrollfreak-Edward vor mir, der mit ner Schnute rumläuft, als würd die Welt untergehn und nicht mehr den wundervollen Halbgott, den ich mir beim Lesen vor diesen miesen Filmen vorgestellt habe.
Den wundervollen Biss-Büchern wurde durch die Filme ganz schön der Zauber genommen.

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Cover

Das deutsche Cover der Biss-bücher hat mir von Anfang an nicht wirklich gut gefallen. Das amerikanische finde ich wesentlich schöner. Klar, das deutsche is auch schön, aber die amerikanischen sind einfach passender.
Mich stört natürlich auch der Schutzumschlag, ich kann damit echt nichts anfangen.
Der geht so schnell kaputt, auch wenn man wie ich total vorsichtig damit umgeht und ihn beim Lesen weg macht. Irgendwann sieht der einfach unschön aus.
Was ich dagegen toll finde ist das Leseband. Das ist die genialste Erfindung aller Zeiten :D

Charaktere

Ich weiß, ich sollte eigentlich mit Bella anfangen, aber ich muss einfach Edward nehmen.
Edward war für mich immer der totale Traumtyp. Dann kamen die Filme und jetzt buuuuumm!! ist er ein miesepetriger Langweiler. Und diese scheiß Vorstellung von ihm bekomm ich einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Wenn ich das Buch jetzt lese, sehe ich immer diesen todes Blick von Robert Pattinson vor mir. Total lästig. Das Schlimme ist ja, dass er im Film eigentlich genau gleich ist wie im Buch, also das Gleiche sagt, aber eben immer mit ner Fratze... Okay, ich steiger mich rein.
Also zu Bella... Von ihr bin ich wenigstens noch positiv überrascht. Ich hatte schon ganz vergessen, dass Bella ja sogar Humor hat und lebendig ist =) Die ist ja sogar richtig lustig ^^ Das konnte der Film mir nicht kaputt machen, weil da einfach so große Unterschiede sind, dass die Film Bella einfach gar nichts mehr mit der Buch Bella zu tun hat.
Jacob dagegen ist mir nicht so aggresiv und aufbrausend in Erinnerung. Aber da kann ich auch nichts sagen, dass mit der Film Jacob besser gefallen würde. Irgendwie gefällt mir gar kein Jacob so wirklich, aber nach dem neuen Bild, das ich jetzt von Edward hab... Vielleicht wechsel ich ja doch noch zur Jacob Seite...
Der einzige, der im Film besser ist, als im Buch ist Charlie. Der wird echt gut getroffen. Ach scheiß auf Edward, ich bin jetzt einfach Team Charlie.

Handlung

Die Handlung finde ich bei den anderen Bänden auch wesentlich stärker. Ich finde die Story zu vorhersehbar, nur die Wölfe haben ein wenig Abwechslung gebracht. Auch die Spannung kam nicht so richtig rüber und auch die Romantik fehlt mir. Die Liebe zwischen Bella und Edward kommt in den anderen Bänden irgendwie besser rüber. Ich kann leider nicht sagen woran das liegt.
Die Idee mit der Vampirarmee finde ich im Ansatz ja recht gut, aber ich finde bei so einem Ansturm an Jungvampiren hätte es ruhig auch einen Toten geben können. Okay, das liegt halt an meiner sadistischen Seite xD Soll jeder sehen wie er will... Mir ist es ein bisschen zu viel Happy End.


Schreibstil

Der Schreibstil ist wie immer wundervoll. Ich habe selten ein Buch gesehen, bei dem die Stimmung auch nach der Übersetzung noch genauso ist wie im Original. Ich liebe diesen Schreibstil einfach. Das klingt wie Musik nur besser *träum*...
Mehr davon Stephenie! Viiieeel mehr!

       4,4 Punkte

Mittwoch, 9. März 2011

[Rezension] Der Besuch der alten Dame


Der Besuch der alten Dame

Autor: Friedrich Dürrenmatt


Verlag: Diogenes (1. Januar 1999)

Seiten: 155

Preis: 8,90€
(Taschenbuch)


ISBN 978-3257230451







Kurzbeschreibung

Im kleinen Städchen Güllen schwängerte vor vierzig Jahren Alfred Ill Kläri Wäscher, die er dann sitzen ließ. Mittlerweile ist aus Kläri Wäscher die Multimillionärin Claire Zachanassian geworden. Als solche erscheint sie jetzt wieder in Güllen, um sich zu rächen. Sie bietet der Stadt 1 Milliarde, falls jemand Alfred tötet...
Eine spannende und fesselnde Handlung, die ein Bildnis für die menschlichen Laster Korruption, Versuchung und Gier ist.

Quelle: amazon.de


Ich musste "Der Besuch der alten Dame" für die Schule lesen. Letztes Jahr haben wir auch schon "Der Richter und sein Henker" gelesen.
Wie auch das finde ich dieses Buch sehr langweilig, was zum Einen bestimmt daran liegt, dass ich es lesen MUSSTE und zum anderen, dass ich mit so hochwissenschaftlichem Zeug wo ich auch noch keine Ahnung was alles reininterpretieren muss, nichts anfangen kann.

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Cover

Das Cover ist sehr langweilig gestaltet, auch nach längerem Ansehen bin ich nicht so wirklich darauf gekommen, was es denn überhaupt darstellen soll. Passt also gut zum Inhalt ;)
Es ist direkt auf die Vorderseite des Buches gedruckt.


Charaktere

Die Charaktere sind alle gierige Deppen mit denen ich nichts anfangen kann. Ill ist ein anfangs selbtsicherer Mann und später dann ein nerviger Angsthase.
Die einzige die ich mag, ist Kläri. Sie ist berechnend, weiß was sie will und tut alles um das zu bekommen. Eine ausdruckstarke und interessante Persönlichkeit.


Handlung

Die Handlung finde ich ebenfalls langweilig. Man weiß sowieso schon wie es ausgeht. Typische Schullektüre eben.


Schreibstil

Den Schreibstil fand ich richtig cool. Der Besuch der alten Dame ist ja ein Theaterstück und natürlich auch so geschrieben. Das hat mir sehr gefallen. Bis auf die vier Männer, die hin und wieder trällernd in der Gegend rumstehen und verkünden, sie wären Bäume.
Manchmal war es nicht leicht zu verstehen, manche Wörter kannte ich auch nicht, aber wozu gibts den meinen Freund den Herr Google ;)


1,6 Punkte

Dienstag, 8. März 2011

[Rezension] Riley - Das Mädchen im Licht


Riley - Das Mädchen im Licht

Autor: Alyson Noel


Verlag: Page&Turner (8. Februar 2011)

Seiten: 192

Preis: 12,99€ (Broschiert)

ISBN 978-3442203833





Kurzbeschreibung

Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich - den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit ...

Quelle: amazon.de




Riley - Das Mädchen im Licht ist ein ganz nettes Buch, aber nichts, was man gelesen haben muss. Riley ist die Schwester von Ever, der Hauptfigur von Evermore. Man versteht das Buch auch ohne Evermore zu kennen, da Ever zwar erwähnt wird, in der Story aber keine wichtige Rolle übernimmt.

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Cover

Wie auch bei den Büchern der Evermore Reihe ist das Cover sehr schön und bezaubernd. Aus der Blüte fliegen Vögel, die Schrift ist hervorgehoben,-sehr viele schöne Details.
Das Cover ist direkt auf das Buch gedruckt, man kann es ausklappen und auf der Innenseite das Bild in noch größer sehen.


Charaktere

Die Hauptperson Riley ist eine authentische 12jährige, hat ein paar Probleme mit sich selbst, ist etwas kompliziert und zickig... Eine ganz normale anstrengende 12jährige eben.
Was mich manchmal etwas genervt hat ist ihre Oberflächlichkeit. Außerdem ist sie manchmal etwas vorlaut und man denkt nur "Sei doch jetzt einfach still", was allerdings wieder zu ihrem Alter passt.
Das genaue Gegenteil ist Budhi, er wird als ekliger, langweiliger streber dargestellt und wird später von Riley als Zac Efron des Himmels bezeichnet.
Er ist unsicher und weiß nicht so recht, wie er mit Riley umgehen soll. Ihn fand ich sehr sympatisch.


Handlung

In diesem Buch geht es um Rileys Leben nach dem Tod.
Die Idee, dass jeder nach dem Tod an seinen Platz gebracht wird und das tun kann, wofür man geschaffen ist, finde ich sehr, sehr schön.
Riley geht zurück auf die Erdebene um zögernde Seelen über die Brücke zu bringen.
Es gibt in diesem Buch nicht wirklich einen Höhepunkt, es wird einfach nur Rileys "Leben" erzählt.
Der fehlende höhepunkt mag manche stören, ich finde es aber gar nicht schlimm.


Schreibstil

Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm, aber die Übersetzung tut einem manchmal wirklich in den Augen weh. Wenn anstatt Vogelschwarm Vögelschwarm und anstatt benutzt benützt dasteht, verzieh ich schonmal das Gesicht.
Also Schreibstil top, Übersetzung leider manchmal etwas schmerzhaft.


2,6 Punkte

Samstag, 5. März 2011

[Rezension] Die Flammende


Die Flammende

Autor: Kristin Cashore


Verlag: Carlsen (12. Januar 2011)

Seiten: 510

Preis: 19,90€
(Gebundene Ausgabe)


ISBN 978-3551582119






Kurzbeschreibung

Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...
Quelle: amazon.de



Die Flammende ist ein geniales Buch, das locker mit dem Vorgänger "Die Beschenkte" mithalten kann. Dazu muss man sagen, dass es KEINE Fortsetzund dieses Buches ist, sondern nur in der selben Welt spielt und das einige Jahre vorher.

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Cover

Das Cover ist wieder wunderschön geworden. Die verschnörkelte Schrift ist etwas hervorgehoben, die Farben kräftig und leuchtend. Das Cover ist nicht auf den Buchdeckel gedruckt, sondern auf einen gesonderten Umschlag, den man abnehmen kann.
Das Buch hat auch so ein Lesezeichenstoffband-Dingens (kA wie man des nennt).


Charaktere

Die Charaktere in "Die Flammende" sind alle sehr authentisch und real. In Fire kann man sich total gut hineinversetzen und man kann es sehr gut nachvollziehen wie sie sich nach und nach in Brigan verliebt.
Auch wenn man "Die Beschenkte" schon gelesen hat, und weiß, wer Leck ist und was seine Gabe ist, nimmt das die Spannung in keinster Weise und die Gefahr, die von ihm ausgeht wirkt dadurch auch nicht weniger furchteinflösend.
Archer ist manchmal etwas nervig. Es kommt aber sehr gut rüber, dass er einen weichen Kern hat.
Musa mochte ich auch total gerne. Ich mochte eigentlich alle Charaktere sehr, weil sie einfach so tiefgehend beschrieben waren und so echt gewirkt haben.


Handlung

Die Idee mit den Monstern fand ich richtig toll. Es ist wieder etwas total Neues und Unerwartetes. Was etwas gestört hat, ist die dauernde Erwähnung davon, wann Fire ihre Tage bekommt. Das kann ja gerne hin und wieder erwähnt werden, aber es muss auch nicht ständig erwähnt werden.
Auf den ersten hundert Seiten ist das Buch zwar nicht "spannend", aber sehr schön zu lesen, sodass keine Langeweile aufkommt.
Bald kommen dann immer mehr unerwartete Sachen ans Licht, mit denen ich zumindest nicht gerechnet habe. So bleibt auch die Spannung nicht aus.


Schreibstil

Der Schreibstil ist, wie schon in "Die Beschenkte" etwas gewöhnungsbedürftig und an einigen Stellen etwas merkwürdig. Man findet sich aber mit der Zeit gut hinein und kann ganz in die Geschichte eintauchen.


4,5 Punkte

Donnerstag, 24. Februar 2011

[Rezension] House Of Night - Gejagt


Titel: House of Night - Gejagt (5. Teil)

Autor: P.C. Cast & Kristin Cast

Verlag: Fischer Fjb (11. Februar 2011)

Seiten: 575

Preis: 16,95€

ISBN 978-3841420053





Kurzbeschreibung
Zoey ist wieder mit ihren Freunden vereint und Stevie Rae und die roten Jungvampyre sind nicht länger Neferets Geheimnis. Aber eine dunkle Gefahr bedroht die neue Ruhe. Kalona, Neferets neuer Liebhaber, sieht umwerfend aus und hat das gesamte House of Night in seinen Bann gezogen. Und niemand scheint zu bemerken, welche Bedrohung von ihm ausgeht. Der Schlüssel, den es braucht, um seinen immer stärker werdenden Einfluss zu brechen, liegt in der Vergangenheit. Aber was, wenn diese Vergangenheit Geheimnisse offenbart, die Zoey nicht wissen will und Wahrheiten, denen sie sich nicht zu stellen traut?

Quelle: amazon.de



Im Großen und Ganzen ist "Gejagt" ein weiter sehr gelungener Teil der House of Night Reihe. Ich finde diesen Teil nicht so stark wie den Vorgänger, aber auch hier fehlt es nicht an Spannung, Witz und Liebe.

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Cover

Das Cover ist wieder wunderschön. der zartrosa Ton mit leichtem lila Touch harmoniert einfach wunderbar mit dem Schwarz. Auch die aufgedruckten Muster sind wieder einfach toll geworden. Was mich ein bisschen stört ist wie immer der Umschlag, aber das ist nunmal gerade in, da lässt sich halt nichts ändern ;)
Das ist aber nur eine persönliche Macke von mir. Ich möchte das Cover lieber direkt auf den Buchdeckel gedruckt.
Naja das ist wie gesagt eindeutig Geschmacksache.

Charaktere

Zoey
Nachdem mir Zoey seit dem letzten Teil immer besser gefallen hat, lässt sie jetzt wieder ganz schön nach. Sie verhält sich wieder wie die Oberschlampe vom Dienst und betont ständig sie sei kein Flittchen. Ein Charakterzug mit dem ich mich definitiv nicht identifizieren kann und will.
Trotz allem ist sie vernünftiger und weniger selbstgerecht als noch in den ersten Teilen. Ihre Intuition wird immer besser und auch glaubwürdiger. Sie wirkt nun wirklich wie die junge Hohepriesterin die sie sein soll und nicht wie ein dummer Teenager, dem einfach alles zufliegt.

Erik
Wie Zoey hat sich auch Erik negativ verändert. Er drängt Zoey dazu mit ihm zu schlafen, drückt sie gegen Tunnelwände etc. was ich etwas übertrieben finde und ich finde auch, dass das nicht wirklich zu Erik passt. Davon abgesehen geht von ihm immernoch der selbe Charme aus und ich bin und bleibe team Erik.

Heath
Zu Heath gibt es nicht viel zu sagen. Er bleibt die naive, nervige Schmalzlocke, die er schon immer war. Er erinnert mich irgentwie an Barbie-Ken. Was nicht nur an seinem Plastikhirn liegt.

Stark
Starks plötzlicher Wandel zum Volldepp und zurück zum süßen Bubi ist etwas unrealistisch. Erinnert leicht an Stimmungsschwankungen. Bei ihm ist die Zerissenheit zwischen gut und böse lange nicht so gut dargestellt wie noch bei Stevie Rae.

Kalona
Kalona ist eine unglaublich magische Figur. Er zieht einen direkt in seinen Bann, man kann sich seine unglaubliche Schönheit sehr gut vorstellen. Auch wie er versucht, die Menschen um ihn herum zu beeinflussen und wie er mit Zoey, seiner A-Ya, umgeht ist sehr glaubwürdig.

Neferet
Von Neferet war ich in diesem Buch am Meisten überrascht. Die Gefahr und die Dunkelheit, die von ihr ausgehen kommt sehr gut rüber. Auch ihre Besessenheit von Kalona wirkt sehr realistisch.

Darius
Darius, Aphrodites Freund und Sohn des Erebos, strahlt wieder seine Macht und Schönheit aus. Ein sehr toller Charakter von dem man bis jetzt noch viel zu wenig gehört hat. Bei ihm wirkt das "ich-muss-meine-Priesterin-beschützen-Getue" auch lange nicht so gekünstelt wie es bis jetzt bei den Söhnen des Erebos war.

Erin, Shaunee, Damien und Jack
Erin und Shaunee sind längst nicht mehr die oberflächlichen Zicken aus dem ersten Teil. Ich finde sie jetzt viel smpatischer. Auch Damien nervt nicht mehr so mit seinem "Gestrebere" und Jack und er sind einfach niedlich, auch wenn Jacks Heulerei manchmal etwas überzogen ist.

Aphrodite
Aphrodite wird immer mehr zu meiner lieblings Figur. Sie lässt immer mehr sehen, dass sie nicht die arrogante, gefühlskalte Kuh ist, für die man sie anfangs gehalten hat. Auch ihre Bezeihung zu Darius lässt sie immer mehr aufblühen.

Stevie Rae
Stevie Rae ist immernoch die coole Person aus dem ersten Teil, und man merkt immer das schlechte Gewissen, weil sie manches vor Zoey geheim hält. Sie wirkt sehr lebendig und authentisch.

Kramisha
Kramisha finde ich irgentwie komisch. Sie wirkt recht dümmlich, was aber auch an ihrer Sprache liegen kann. Sie ist mir aber irgentwie unsympatisch und ich denke, sie wird auch in den nächsten Teilen noch eine Rolle spielen.


Handlung
Die Storie von Gejagt ist wieder sehr spannend und fesselnd. Zwei, drei Kapitel ist es etwas langweilig, aber dann passiert wieder sehr viel auf einmal. Manchmal ist es fast zu viel. Wenn nicht immerwieder erwähnt werden würde, dass die Flucht erst einen Tag her ist würde ich denken es ist schon mindestens ein Monat vergangen. Die Prägung zwischen Aphrodite und Stevie Rae finde ich sehr amüsant, wohingegen ich die erneute Prägung von Zoey und Heath eher nervig finde.
Das Ende war auch etwas nervig. Ich hab die ganze Zeit gedacht, warum Zoey jetzt nicht einfach diesen verdammten Kreis schließt anstatt mit einem ihrer Haufen Freunde zu schnattern. Aber es ist ja alles gut ausgegangen (war ja klar).
Dass Schwester Marie Angela mit einbezogen wurde fande ich auch sehr schön und dass Nyx die Jungfrau Maria ist, ist immernoch eine sehr schöne Idee.
Die Rabenspötter kann ich mir nicht wirklich vorstellen, man fühlt eher die Bedrohung, die von ihnen ausgeht, ähnlich wie bei Kalona.

Schreibstil
Der Schreibstil hat sich eindeutig gebessert. Es kommt endlich nicht mehr in jedem zweiten Satz "verfickt" oder "Schlampe" vor, was mich in den ersten Teilen sehr genervt hat, auch wenn viele andere genau das so toll fanden. Ich finde das Buch ohne diese gossensprache sehr viel angenehmer.

4,2 Punkte

Sonntag, 13. Februar 2011

[Rezension] Erebos

Erebos

Autor: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe (6. Juni 2011)

Seiten: 485

Preis: 9,95€ (Broschiert)

ISBN 978-3785573617




Kurzbeschreibung
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel


Quelle: amazon.de


Erebos ist ein unglaublich tolles Buch! Es ist spannend, man verliert sich in der Welt, man kann nicht aufhören zu lesen. Das Buch macht genauso süchtig wie das Spiel um das es geht. Die Spielewelt ist so klar dargestellt, dass man sich fühlt, als würde man selbst das Spiel spielen.
Man ist genauso angespannt wie Nick, wenn er umherschleicht und auf einen Agriff wartet.
Die Ereignisse in der Schule sind total Spannend und kann es kaum erwarten bis das Rätsel um Erebos endlich aufgeklärt wird.

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Cover
Das Cover ist nicht unbedingt mein Fall, aber es spiegelt sehr gut die Stimmung des Buches wieder.

Charaktere
Anfangs war ich skeptisch, weil ich nicht recht wusste, wie gut ich mich wohl in einen männlichen Protagonisten hineinversetzen kann. Normalerweise lese ich ja hauptsächlich Bücher mit weiblichen Hauptpersonen.
Meine Bedenken waren aber unbegründet, denn Nick ist wirklich ein sehr authentischer Charaktere!
Nicks Gefühle übertragen sich direkt auf den Leser. Die Verwunderung darüber, was das Spiel alles weiß, die Angst...-Man fühlt sich als würde man das alles selber erleben.

Handlung
Die Kurzbeschreibung sagt eigentlich das Wesentliche über die Handlung aus.
Das Buch ist unglaublich spannend und für mich war es von Anfang bis Ende unvorhersehbar.
Ich wusste nie, wohin das Ganze eigentlich führen soll, weswegen ich Tag und Nacht an den Seiten geklebt bin, bis ich endlich das Ende erfahren habe.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen.
Ich denke aber, dass das nicht alles so sehen werden, denn sie schreibst sehr detailliert und ausführlich.


4,7


Samstag, 5. Februar 2011

[Rezension] Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

Flammender Zorn

Autor: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger (20. Januar 2011)

Seiten: 430

Preis: 18,95€ (Gebundene Ausgabe)

ISBN 978-3789132209




Kurzbeschreibung
Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.

Quelle: amazon.de


Die Tribute von Panem fasziniert mich schon seit den ersten Seiten des ersten Teils. Ich konnte es kaum erwarten das Finale endlich lesen zu dürfen.
Flammender Zorn ist ein recht gutes Buch, wenn auch nicht so unbeschreiblich toll wie die Vorgänger.
Es ist brutal, eher schockierend als spannend, das Ende sehr plötzlich.

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Cover
Was das Cover angeht werden mir sicher alle zustimmen, wenn ich sage, dass es einfach unglaublich schön aussieht.
Mir stellt sich nur immer noch die Frage: Wer soll dieses Mädchen sein?

Charaktere
die Charaktere sind alles Andere als oberflächlich.
Sie sind alles sehr tiefgründig behandelt worden, und besonders mit Katniss kann man sich als Leser gut identifizieren.
In diesem Teil gab es aber auch ein paar Figuren, von denen ich mir kein richtiges Bild machen konnte, es kamen einfach zu viele neue Personen hinzu.

Handlung
 Die ersten 200 Seiten sind größtenteils langweilig. Spannend wird es ab dem Moment, als Distrikt 13 angegriffen wird.
Katniss geht schließlich mit ins Kapitol um dieses zu stürzen und ab da war das Buch teiwleise sehr brutal. Es wird zum beispiel beschrieben wie jemand von einer Mine zerfezt wird, oder wie einer Person die Haut von den Knochen geschmolzen wird.
Die Fortsetzung ist brutaler ausgefallen als ich es erwartet habe. Das Ende kommt auch sehr plötzlich und ich war erst etwas enttäuscht, aber als ich darüber nachgedacht habe, wie ich das Ende gestaltet hätte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Ende einfach so sein musste wie es ist.
Was ich auch sehr schade finde, ist dass zwei meiner Lieblingscharaktere sterben, aber das musste ja passieren, sonst wäre es total unrealistisch.

Schreibstil
Der Schreibstil ist wie immer toll gelungen, man fliegt nur so durch das Buch.



4,3 Punkte