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Samstag, 16. Mai 2015

[Rezension] Hourglass - Das Ende der Zeit

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/McEntire_MHourglass_3_154499.jpgTitel: Das Ende der Zeit
Originaltitel: Infinityglass
Autor/in:
Myra McEntire
Reihe: Hourglass #3
Preis: 12,99€
Seiten: 288
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 20. April 2015
ISBN-13: 978-3442482641
Leseprobe
Seit die Mitglieder der geheimen Hourglass-Organisation in die Vergangenheit reisten, um ihren Mentor vor dem sicheren Tod zu retten, ist der Lauf der Zeit gestört. Es gibt nur eine Lösung: Sie müssen das Infinityglass ausfindig machen, denn so kann verhindert werden, dass unliebsame Besucher aus anderen Jahrhunderten die Gegenwart bedrohen. Doch als Dune sich auf den Weg nach New Orleans macht, erfährt er, dass das Infinityglass kein Objekt ist, sondern ausgerechnet die verführerische Tänzerin Hallie ...





Große Erleichterung: Das Durchhalten hat sich gelohnt!
Nachdem Band 2 nun wirklich nicht gerade bemerkenswert war, schafft es der dritte und finale Band von "Hourglass" wieder absolut zu begeistern. Mit Abstand der beste Teil der Reihe!
Was den Vorgängern am meisten geschadet hat, waren die völlig undurchsichtigen Hintergründe rund um das Zeitreisen, die Zeitrisse und das Infinityglass. Hier kommt nun endlich Licht ins Dunkel, und zwar ganz ohne unnütze Erklärungen, spektakuläre Enthüllungen etc. Auf völlig unaufdringliche Art wird noch einmal aufgerollt, was eigentlich das Problem ist und weshalb die ganze Welt in Gefahr ist. Hat man endlich verstanden, worum es denn nun eigentlich geht, kann man endlich, endlich, anfangen, die Story zu genießen.
Denn das kann man wirklich! Wieder wechselt die Autorin ihre Hauptfigur, dieses Mal schlüpfen wir in die Rolle von Dune, der bisher ja eher unscheinbar war. Aber er ist alles andere als das. Ich würde sogar sagen, er ist von allen männlichen Figuren mein Favorit. Wer allerdings dem ganzen die Krone aufsetzt ist Hallie, das Infinityglass persönlich. Mit Blick auf die Kurzbeschreibung denkt man zunächst, hm ja, verführerische Tänzerin... Klischee, Klischee, gähn. Aber auch hier, absolut falsch! Hallie ist unglaublich liebenswert, vielschichtig, witzig und einfach nur anbetungswürdig und schafft es auch Emerson aus Band 1 weit zu übertrumpfen. Von dem Mädchen kann man gar nicht genug bekommen.
Auch was die Nebenfiguren angeht hat sich so einiges getan, zwar bleibt hier vieles schwarz/weiß, aber es wird doch deutlich authentischer.
Ebenso das Setting wirkt mit viel mehr Liebe ausgearbeitet, dadurch auch lebendiger und packender. Ich habe jede Seite dieses Buches genossen. Hier und da hätte man noch mehr herausholen können, aber in Anbetracht des durchwachsenen ersten Bandes und des katastrophalen zweiten Teils kann man hier einfach nur anerkennend nicken. Ich bin froh bis zum Ende gelesen zu haben, es hat sich definitiv gelohnt!


4,4 Punkte

Myra McEntire
© Amelia J. Moore Photography
Myra McEntire lebt in Nashville, der Country-Metropole von Amerika. Da Country-Musik aber überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich aufs Schreiben zu konzentrieren. Seit ihrer Kindheit hat sie daher immer wieder kürzere Erzählungen verfasst, aber »Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden« war ihr erster Roman. Und sie hat noch viele Ideen für weitere spannende Geschichten aus der Welt von »Hourglass«.

Freitag, 19. Juli 2013

[Rezension] Hourglass - Die Versuchung der Zeit

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/McEntire_MHourglass2__130892.jpgTitel: Die Versuchung der Zeit
Originaltitel: Timepiece
Autor/in: Myra McEntire
Reihe: Hourglass #2
Preis: 12,99€
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
Erscheinungdatum: 17. Juni 2013
ISBN 978-3442475643
Wertung: 1,8/5
Leseprobe
Ein Mann, der Erinnerungen manipuliert, eine Verfolgungsjagd durch Raum und Zeit und eine Liebe, die die Welt retten kann …

Warum sieht Kaleb Ballard plötzlich Menschen aus der Vergangenheit? Er gehört zwar dem„Hourglass“ an, einer Organisation von Menschen mit übersinnlichen Kräften, aber Visionen zählen definitiv nicht zu seinen Fähigkeiten. Jemand scheint die Zeit zu manipulieren, und Kaleb hat auch schon eine Vermutung, wer. Er verdächtigt Jack Landers, der bereits versucht hatte, sowohl Kalebs Vater als auch seine große Liebe Emerson Cole umzubringen. Kaleb muss Landers finden und ihn ein für alle Mal stoppen. Aber wie kann man jemanden aufhalten, der unberechenbar durch die Zeit springt?
Die perfekte Mischung aus Mystery, Spannung und Liebesgeschichte.




Der zweite Band der Hourglass-Reihe, "Die Versuchung der Zeit", ist im Großen und Ganzen wie das Ende des ersten Bandes. Total verwirrend, schwer zu durchschauen und ohne klare Richtung.
Dennoch hat mir der Reihenauftakt gut gefallen, was bei der Fortsetzung leider nicht der Fall war. Die Erzählung aus Kalebs Sicht hat mir bei Weitem nicht so gut gefallen, wie die aus Emersons Sicht.
 
Auch vom Cover her gefällt mir Band eins deutlich besser. So ganz klar ist auch jetzt noch nicht, was die Schmetterlinge mit der Thematik des Buches zu tun haben sollen. Die Innengestaltung ist aber auch hier wieder umwerfend schön.

Leider spielen die Figuren, die mir im ersten Band am besten gefallen haben, hier nur noch bedingt eine Rolle.
Emerson spielt zwar nach wie vor wichtig für das Geschehen, doch ihre zuvor so schlagfertige und sympathische Art geht komplett verloren, da man sie nur noch von außen betrachtet und keinen Einblick mehr in ihre Gefühle bekommt. Dadurch wirkt sie jetzt wie eine herrische kleine Zicke, die immer ihren Dickschädel durchsetzen muss.
Kaleb, aus dessen Sicht die Geschichte dieses Mal erzählt wird, kann mit der früheren Emerson leider nicht mithalten. Er bleibt recht einseitig und flach, Sympathie kommt auch kaum auf.
Wer zudem dieses Mal eine sehr wichtige Rolle einnimmt, ist Emersons beste Freundin Lily. Sie ist definitiv die größte Sympathieträgerin in diesem Band und man erfährt so einige interessante Dinge über sie. Gegen Ende wirkt ihr Charakter aber zunehmend übertrieben und unglaubwürdig, wodurch die anfängliche Begeisterung schnell wieder verfliegt.
Landers kennt man schon aus Band eins, doch auch er ist sehr flach und wenig authentisch.
So verhält es sich leider auch mit den übrigen Figuren, die entgegen meiner Hoffnungen nicht an Tiefe gewonnen haben.

 
Ehrlich gesagt war die Story für mich mehr als verwirrend und unverständlich.
Die Erklärungen zu den Zeitreisen waren schon in Band eins recht komplex und nicht leicht zu verstehen, aber hier zieht sich das durch das komplette Buch. Ich habe ungefähr so viel verstanden, wie wenn ich ein Physikbuch lese.
Vor allem stellt sich ständig die Frage: Worum geht es hier eigentlich?
Landers scheint wieder einmal die Zeit zu manipulieren, die Frage ist jedoch, wie er das anstellt. Immer mehr Zeitrisse werden sichtbar, nun auch für Kaleb und die anderen. Das ist natürlich überaus gefährlich (warum?), und Landers muss unbedingt aufgehalten werden. Aber was bezweckt Landers überhaupt? Was ist sein Ziel? Ebenfalls unklar.
Außerdem wird klar, dass Landers auch in der Gegenwart gewaltig seine Finger im Spiel hat, er scheint immer einen Schritt voraus zu sein und alles genau eingefädelt zu haben (wie?, wann?, WARUM?)
Bald finden Kaleb und Co heraus, dass Landers nun auf der Suche nach einem ganz besonderen Gegenstand ist, der es ihm ermöglichen soll... Ja, was eigentlich? Auch hier wieder Fragezeichen über Fragezeichen.
Fakt ist, ich habe ab einem gewissen Punkt vollkommen den Faden verloren und konnte den Erklärungen einfach nicht mehr folgen.
Dadurch hat das Buch mich leider eher gelangweilt als gefesselt. Meiner Meinung nach eine Fortsetzung, die dem Vorgänger überhaupt nicht gerecht wird.


Auch die sarkastische Ausdrucksweise der Autorin hat sehr nachgelassen. Kaleb ist ein vollkommen anderer Typ als Emerson, und somit fehlt leider auch der humorvolle Schreibstil, der Emersons Sichtweise geprägt hat.


1,8 Punkte


Myra McEntire
© Amelia J. Moore Photography
Myra McEntire lebt in Nashville, der Country-Metropole von Amerika. Da Country-Musik aber überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich aufs Schreiben zu konzentrieren. Seit ihrer Kindheit hat sie daher immer wieder kürzere Erzählungen verfasst, aber „Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden“ war ihr erster Roman. Und sie hat noch viele Ideen für weitere spannende Geschichten aus der Welt von „Hourglass“.

Montag, 28. Mai 2012

[Rezension] Hourglass - Die Stunde der Zeitreisenden

Titel: Hourglass
Originaltitel: Hourglass
Autor/in: Myra McEntire
Reihe: Die Stunde der Zeitreisenden #1
Preis: 12,99€
Seiten: 384
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungdatum: 15. Mai 2012
ISBN 3442475635
Wertung: 3,7/5
Sie kann in die Vergangenheit sehen, er in die Zukunft

Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.


"Hourglass" habe ich von der ersten Seite an geliebt und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Das Ende aber hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich fand es unlogisch, konstruiert und langweilig. Ich hätte mir etwas völlig anderes vorgestellt...
Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Teil, denn ansonsten hat mir das Buch super gefallen

Ich finde das Cover richtig, richtig toll! 
Es ist wirklich wunderschön ♥
Zum Inhalt passt es leider nicht wirklich. Naja, eigentlich überhaupt nicht. Aber egal, es ist hübsch.
Emerson ist eine wirklich tolle Figur. Mit ihrer sarkastischen Art ist sie sehr liebenswert, aber für viele auch unnahbar. Sie versteckt sich hinter dieser lustigen Maske, denn sie hat Angst, Gefühle an sich ran zu lassen.
Durch den Tod ihrer Eltern ist sie traumatisiert und die Tatsache, dass sie Leute sieht, die sonst niemandem auffallen, macht ihr Leben auch nicht gerade leichter.
Sie sieht sich selbst als verrückten Freak, weiß aber nicht was sie dagegen tun soll.
Ihr Bruder Thomans engagiert jede Menge Spezialisten, die versuchen sollen ihr zu helfen, doch es gelingt niemandem. Bis er schließlich auf Michael stößt.
Zunächst ist Emerson skeptisch gegenüber dem jungen Mann, doch zwischen ihnen besteht eine ganz besondere Verbindung.
Michael hat mir genauso gut gefallen wie Emerson. Er ist wirklich ein sehr interessanter Charakter.
Die Nebenfiguren finde ich bisher eher mittelmäßig, aber es ist ja erst der erste Band.
Die Geschichte ist von Anfang an wirklich toll! Das Thema Zeitreisen ist noch nicht so ausgelutscht wie die Vampire und Co., weshalb das Lesen doch deutlich mehr Spaß macht.
Spannung kommt relativ wenig auf, aber mehr über Emersons Gabe und ihre Verbindung zu Michael zu erfahren reicht bei diesem Buch völlig aus, um den Leser zu fesseln.
Was mir nicht gefallen hat, war das Ende. Ich fand es ziemlich unlogisch, konstruiert, langweilig,...
Es hat mir einfach nicht zugesagt.
Fast wirkt es so, als würde die Autorin versuchen, noch schnell zum Ende einen tollen Showdown hinzupinseln, was ihr aber nicht gelingt.
Das Ende passt einfach nicht zum Rest der Story, und die Erklärungen die man vorgesetzt bekommt, fand ich wenig überzeugend.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr speziell, da sie jede noch so ernste Situation absolut sarkastisch darstellen kann. Ich liebe ihre Art zu schreiben! Ich musste unglaublich oft grinsen beim Lesen und konnte mich nur schwer von dem Buch losreisen, wenn ich angefangen habe zu lesen.
3,7 Punkte


Vielen Dank an Goldmann für das Rezensionsexemplar