Nur noch 5 Tage, dann erscheint der letzte Band von Kim Winters Sternen-Trilogie "Sternenstaub"
Mia
weiß, wenn sie Iason nicht verlieren will, muss sie ihm nach Loduun
folgen. Und so macht sie sich auf die Reise in eine faszinierende, aber
auch erschreckende neue Welt. Dort trifft sie auf Klara, die Loduunerin,
die schon lange für Iason vorherbestimmt ist. Zu dumm nur, dass ihre
größte Konkurrentin eigentlich ganz sympathisch wirkt. Doch kaum hat Mia
sich an die loduunische Kultur gewöhnt, überschlagen sich die
Ereignisse, und sie sieht sich gezwungen, auf einen Pakt mit Lokondra
einzugehen, egal was Iason, Skyto und die anderen Wächter dazu sagen.
Ein Pakt, bei dem Mia alles verlieren kann …
Die Rezension kann Spoiler zum Vorgänger enthalten
Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia.
Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der
Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie
fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer
in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia
wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald
schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und
gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason
eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus
Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.
Eine Liebe überbrückt alle Welten. Die packende Liebesgeschichte von
Iason und Mia geht weiter.....
"Sternensturm" ist eine umwerfende Fortsetzung von "Sternenschimmer", die einen von der ersten Seite an fesselt. Die Geschichte rund um Mia und Iason nimmt überraschende Wendungen und entführt den Leser von Anfang bis Ende in die Zukunft.
Das Cover von "Sternensturm" ist ebenso schön, wie das von "Sternenschimmer", wenn nicht sogar noch schöner. Auf den ersten Blick strahlt es eine schöne, romantische, mädchenhafte Atmosphäre aus, und erst bei näherem Hinsehen, fallen einem die teilweise zerstörten Häuser auf.
Genauso verhält es sich mit der Geschichte. Alles ist gut.. Bis der Krieg von Loduun auf die Erde übergreift.
Mia, die mir im ersten Band super gefallen hat, hat sich sehr verändert. Verständlich, wenn man bedenkt, was ihr alles zugestoßen ist.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich hin und wieder Probleme mit ihr hatte. Was viele Rezensenten schon beim Vorgänger angesprochen haben, ist bei "Sternensturm" auch mir aufgefallen.
Und zwar ist Mia manchmal wirklich so extrem naiv und stolpert von einer Katastrophe in die nächste, dass es stellenweise echt nervig ist.
Das hält sich aber noch so in Grenzen, dass es nicht sehr beim Lesen gestört hat.
Schlimmer fand ich hingegen die Veränderung von Iason. Da die Wächter Loduuns auf die Erde kommen, hat er es nicht leicht. Er denkt zu menschlich; sollte keine Liebe empfinden. Er ist hin und hergerissen zwischen seinen Gefühlen für Mia und seiner Pflicht gegenüber Loduun, dass er oft nicht weiß, was er tun soll.
Durch und durch verständlich, aber ich hätte ihn oft zu gerne geschlagen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Leader der Wächter Skyto. Selten habe ich einen Charakter so gehasst wie ihn, aber wie Mia auch, kann man dieses Gefühl nicht aufrecht erhalten, auch wenn er einfach ein Arsch ist. Sorry.
Ein weiterer Charakter hat mich maßlos enttäuscht. Ich weiß, viele wird das nicht interessieren, und es war auch nicht anders zu erwarten, aber.. TOM!! Du abnormaler, riesen, riesen Depp!!! Grrr...
Alles in allem, viele Charaktere, die man zwar seltsam und teilweise unsympathisch findet, aber sie sind alle wirklich realistisch und super ausgearbeitet.
Die Story ist wieder eine absolute Achterbahnfahrt. Spannung, Emotionen, Action,.. Alles dabei! Und zwar massenhaft!
Das Buch ist (trotz seiner Dicke) ein richtiger Pageturner und lässt sich wirklich nicht aus der Hand legen, weshalb ich auf viel zu viel Schlaf verzichten musste.
Schon lange habe ich kein so spannendes Buch mehr gelesen wie "Sternensturm"!
Viel zum Inhalt kann ich leider nicht verraten, es passiert einfach viel zu viel.
Sagen kann ich allerdings, dass das Buch um einiges düsterer ist als "Sternenschimmer", und dass die Leser haufenweise Situationen erleben werden, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte.
Kurz gesagt: Ich-liebe-dieses-Buch!!!
Das Buch ist soooo fesselnd geschrieben! Ich werde ausnahmsweise hier mal nicht viel zum Schreibstil sagen, außer: Kim Winter, du bist hammer!
Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus.
Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im
Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich
voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“
bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden,
weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und
das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich
umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei
Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“
Vielen Dank an Planet Girl für das Rezensionsexemplar
Kurzbeschreibung
Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.
"Sternenschimmer" gehört zu den Büchern, in denen man sich einfach sofort wohlfühlt. Die Atmosphäre in dem Buch ist unglaublich schön, aber auch spannend und die Charaktere sind absolut liebenswert. Das alles noch garniert mit etwas Romantik und einer ordentlichen Portion Spannung und schon hat man eines der besten Bücher überhaupt.
Das beschreibt am Besten die besondere Wirkung des Covers. Es ist anders, hebt sich von der Masse ab, und schafft es, durch kleine Details den Blick der Leser zu fangen.
Das Cover von "Sternenschimmer" gefällt mir ausgesprochen gut, und auch die Gestaltung der Seiten ist wirklich einzigartig.
Charaktere
Wer großen Wert auf authentische und liebenswerte Charaktere legt, wird in diesem Buch definitiv auf seine Kosten kommen.
Sowohl die Hauptfigur Mia, als auch die zahlreichen Nebenfiguren muss man einfach lieben.
Mia ist ein kleines, zierliches Mädchen, das es aber faustdick hinter den Ohren hat und sich nicht davon abbringen lässt, ihren Kopf durchzusetzen.
Iason wirkt anfangs recht schwach, weil man das Gefühl hat, wieder einen typischen unnahbaren und mysteriösen Jungen vor sich zu haben, der sich plötzlich ohne irgendeinen Grund in die Hauptfigur verliebt. Aber falsch gedacht! Sein zuerst feindliches Verhalten gegenüber Mia und sein überraschender Sinneswandel werden so glaubhaft erklärt, dass man zur Abwechslung endlich mal wieder das Gefühl hat, eine glaubhafte Lovestory vor sich zu haben.
Meine absolute Lieblingsfigur in diesem Buch ist aber weder Mia noch Iason. Nein, Mias beste Freundin Lena hat es mir mit ihrer etwas verrückten Art besonders angetan. In ihren Charakter habe ich mich von der ersten Minute an verliebt (was nicht nur mit ihrer Schwärmerei für ihren Lehrer zu tun hat). Mr O´Brian muss ich aber offen zugeben, ist auch einfach toll ;)
Auch die Nebenfiguren sind so liebevoll ausgearbeitet, dass ich gar nicht aufhören kann von den Charakteren zu schwärmen.
Handlung
Anders als der Klappentext vermuten lässt, geht es in dem Buch nicht hauptsächlich um die Liebe zwischen Mia und Iason, auch wenn diese natürlich eine große Rolle spielt. Sie entwickelt sich aber so langsam und ruhig, dass sie erst im zweiten Teil des Buches richtig zum Tragen kommt.
Zunächst geht es um Mias Arbeit mit den Kindern, die vom Planeten Loduun geflüchtet sind, weil dort Krieg herrscht.
Alles ist so wundervoll beschrieben und ausgearbeitet, dass man das Buch auch an den weniger spannenden Stellen nicht aus der Hand legen kann.
Immer wieder nimmt die Handlung so unerwartete Wendungen, dass ich wirklich kurz davor war meine Fingernägel abzukauen.
Handlungsstränge, die zunächst eher unwichtig und nebensächlich erscheinen, werden plötzlich zu etwas sehr viel Wichtigerem uns stellen alles andere in den Schatten. Wow!
Was mir auch sehr gefällt, ist, dass mal eine völlig andere Art von Zukunft angesprochen wird, die nicht so techniklastig ist.
Schreibstil
An den Schreibstil muss man sich zunächst gewöhnen, denn manchmal wirkt die Wortwahl etwas holprig und einige Sätze musste ich zweimal lesen. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber daran und kann ungestört in dem Buch versinken.
4,5 Punke
Über die Autorin
Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“